Miesenheimer Altersriege auf dem Flugplatz Büchel
Feuerwehr-Oldies besuchten Düsenjäger-Piloten
Miesenheim. Morgens früh ging’s über die Autobahn, A 48, von Miesenheim in die Eifel nach Büchel. Ein Besuch des „Taktischen Luftwaffengeschwaders 33“ stand auf dem Programm. Begrüßt wurden die Miesenheimer von Leutnant Marlon Netzer, der einen kurzen Vortrag über die Geschichte, die Aufstellung, sowie die militärischen Aufgaben des taktischen Jabog 33, die technischen Einrichtungen und die Personalstärke des Fliegerhorstes hielt. So sind in Büchel 2.700 Personen beschäftigt, davon 1.800 Soldaten.
Bei der anschließenden Führung über den Flugplatz hatten die „Alten Kameraden“ der Miesenheimer Feuerwehr Einblick in die Werkstatt der Inst.-Staffel, die Bewaffungsmöglichkeiten der Tornados und konnten bei einigen Starts und Landungen der Kampfjets dabei sein. Besonders interessant war der Besuch der Fliegerhorst Feuerwehr. Dirk Sesterhenn, der Leiter der Feuerwehr erläuterte den „Ex-Brandschützern“ die Aufgaben der Wehr bei Trainings- und Einsatzbetrieb. Auch „Nachbarliche Löschhilfe“ in den umliegenden Orten wird nach Möglichkeit geleistet. Einen großen Eindruck hinterließ der Fuhrpark der Flugplatz-Feuerwehr. So gibt es dort Löschfahrzeuge, die einen Anschaffungswert von 900.000 Euro haben. Das teuerste „Pferd im Stall“ kostet 1.300.000 Euro. In der eingelegten Mittagspause hatten die Besucher die Möglichkeit sich von den Kochkünsten der Truppenküche zu überzeugen. Einstimmiges Urteil: „Gut gekocht, Jungs!“ Nach einer weiteren Besichtigungsfahrt über den Flugplatz hieß es für die „Misseme“ Abschied nehmen. Organisator und Reiseleiter Hauptmann a. D. Manni Puth bedankte sich bei Lt. Marlon Netzer und HG Schraders mit einem Geschenk für die informative und freundliche Betreuung.Jetzt ging’s wieder „häim noh Missem“. Ein schöner Tag ging zu Ende. „Danke Manni! Weitermachen!“
