Praktischer Teil der Verkehrserziehung fand statt
Flüchtlinge sitzen fest „im Sattel“
Plaidt. Nachdem die theoretische Verkehrserziehung in Zusammenarbeit mit der Polizei Andernach und der Initiative „Fremde werden Freunde“ Pellenz bereits erfolgreich absolviert wurde, ging es nun an den praktischen Teil.
Mithilfe der Dolmetscher Anton Shakouri (Arabisch) und Elmije und Diellza Avdiu (Albanisch) erklärte Verkehrssicherheitsberater und Polizeihauptkommissar Jürgen Zester zunächst einmal die Grundregeln des Verhaltens im Straßenverkehr. Nach einer kurzen Einführung durften die Teilnehmer schließlich auf die Räder. Stets hatte Jürgen Zester die Radler im Blick und wies sie auf Fehlverhalten im Straßenverkehr hin.
Auch wenn der ein oder andere beispielsweise bei Techniken wie Armausstrecken beim Linksabbiegen schon mal ins Schwanken geriet, haben letztendlich alle den Fahrradführerschein bestanden. „Das Verkehrssicherheitstraining soll nicht ausschließlich dem Erlernen der Verkehrsregeln dienen. Wir wollen uns auch als Freund und Helfer vorstellen“, sagt Polizeihauptkommissar Jürgen Zester. „Die Flüchtlinge sollen erfahren, dass sie vor der Polizei keine Angst haben müssen – nicht alle kennen das aus ihren Heimatländern.“
