Allgemeine Berichte | 23.11.2018

Der Tag des Lesens an der Grundschule St. Peter stand unter einem ganz besonderen Motto

„Friedlich miteinander“

In gemeinsamer Runde lernten die Kinder viel wichtiges über Themen wie Zivilcourage. Privat

Andernach. Kürzlich fanden an der Grundschule St. Peter zum „Tag des Lesens“ die Projekttage unter dem Motto „Friedlich miteinander“ statt. Passend zu dem Motto, unter dem das Projekt stand, freute sich die Schülerschaft der Grundschule St. Peter sehr über den Besuch des Autors und Pädagogen Armin Kaster. „Ferdi, Lutz und ich“ heißt der Titel des Buches, aus dem der Autor zuerst den Schülern der Klassenstufen eins und zwei, gefolgt von einer zweiten Lesung für die Klassenstufen drei und vier, vorlas. Das Buch handelt von turbulenten Ereignissen, die der junge Hauptakteur mit seinen zwei besten Freunden erlebt. Hierbei spielen unter anderem Freundschaft, Streit und Versöhnung des Trios immer wieder eine zentrale Rolle.

Die Lesung gestaltete Armin Kaster sehr anschaulich mit an die Leinwand projizierten Fotos, die den Handlungsstrang für die Kinder noch lebhafter machte. Darüber hinaus legte Armin Kaster Wert auf eine vielseitige Interaktion mit den Schülern und bezog diese aktiv mit ins Geschehen ein. Auf diese Weise erreichte der Schriftsteller seine junge Zuhörerschaft auf faszinierende Weise und motivierte sie, den unterhaltsamen Auszügen aus dem Buch gebannt zu lauschen. Im Anschluss an diese Lesung führte Armin Kaster Workshops in den einzelnen Klassenstufen drei und vier durch, welche die zuvor gehörten Ereignisse der Geschichte nicht nur aufgriffen und zum vertieften und reflektierten Nachdenken anregten, sondern auch Parallelen zum eigenen Leben der Schüler thematisierten. Ausgehend von diesem Auftakt wurde ein guter Start in die Projekttage rund das Thema „Friedliches Miteinander“ grundgelegt, welcher in den einzelnen Klassenstufen mit individuellem Schwerpunkt fortgeführt wurde. Während die Klassen 1a und 1c „Respektvoll miteinander sprechen – Konflikten vorbeugen“ über ausgewählte Trainingsmodule der „Giraffen- und Wolfssprache“ thematisierte, arbeitete die Klasse 1b mit dem Bilderbuch „Der Regenbogenfisch“, welches vom Umgang mit Gefühlen und den Themenbereichen Freundschaft und Teilen handelte. Die Klassenstufe 2 beschäftigte sich indes mit einer Erstellung einer Projektmappe, die ebenfalls an das Thema „Freundschaft“ anknüpfte. Auch die Klassenstufe 3 vertiefte den Bereich „Freundschaften“, indem Themen wie Streitschlichtung und Friedensbrücke behandelt wurden – unter anderem auch in dem Themenbereich „Ich-Du-Wir“ des aktuellen Lesebuches. Die Klassenstufe vier fokussierte im Rahmen des projektorientierten Unterrichts die Bereiche Mobbing und Kooperationsspiele. Diese Einzelprojekte wurden in den Klassenstufen eins und zwei um weitere Angebote ergänzt. Frau Jaenisch, eine Zivilcourage-Trainerin von der AG Frieden, und Herr Kasner, Schulsozialarbeiter an den Ganztagsschulen der Stadt Andernach, führten diese Angebote unter dem Motto „Zivilcourage“ und „Friedliches Miteinander“. Die Klassen 2a und 2b absolvierten hier ein zweitägiges „Fairness-Training“ unter der Leitung von Frau Jaenisch, die die Schüler behutsam und kindorientiert an das Thema heranführte. In Spielen, Rollenspielen und Gruppengesprächen wurden Themenbereiche wie „Wir sind ein Team“, „Wir hören auf unser Bauchgefühl“, „Wir sagen NEIN!“ und „Konflikte können wir lösen“ aufgegriffen und für die Kinder greifbar gemacht. Es gab viel Raum, in dem die Kinder ihre Gefühle, Meinungen und Bedenken in vertraulichen Gesprächen äußern konnten. Zusätzlich gab Frau Jaenisch den Kindern einfache, konkrete Hilfsmittel an die Hand, um in kritischen Situationen, zum Beispiel im Falle eines Streites, einer Bedrohung oder einer Ausgrenzung, angemessen reagieren zu können. So gingen die Kinder sozial gestärkt und mit neuem Selbstvertrauen aus diesem Workshop hinaus. Herr Kasner stellte den Kindern der Klassenstufe eins die Geschichte um den „Kleinen Samurai“ vor, die in Japan zur hiesigen Ritterzeit zu verorten ist. Herr Kasner erarbeitete hierbei kindgerecht und handlungsorientiert die Werte und Normen der Samurai, die eben nicht nur Kämpfer, sondern im Besonderen auch als Beschützer und Bewacher des Friedens wahrgenommen wurden. Dabei trägt der „Kleine Samurai“ wie auch jeder einzelne Schüler eine geheime Kraft in sich, welche durch spielerische Kämpfe unter professioneller Begleitung spürbar wurde. Die Schüler erfuhren auf diese Weise eine besondere Form der Gewaltprävention und lernten mit Freude ihr Selbstbewusstsein- und vertrauen zu stärken. Die vielfältigen interaktiven Spiele rund um die Geschichte des „Kleinen Samurai“ verhalfen den Kindern, soziale Kompetenzen weiter zu entfalten und zusätzliche Konfliktlösestrategien anzubahnen. Den Abschluss der gelungenen Projekttage bildeten das Schülerfrühstück und das im Anschluss veranstaltete Elterncafé in der Aula der St. Peter-Grundschule. Diese wurden mithilfe des Fördervereins ermöglicht, der mit viel Mühe sowohl in der Vor- sowie Nachbereitung tätig war. Auch die Elternschaft trug durch zahlreiche Spenden an Speisen und Getränken zu diesem schönen Abschluss der Projekttage in gemütlicher Runde bei.

Pressemitteilung der

St. Peter Grundschule Andernach

In gemeinsamer Runde lernten die Kinder viel wichtiges über Themen wie Zivilcourage. Foto: Privat

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  • Roman Bermel: Hallo Julia. Du hast vollkommen recht. Ich habe lange bei euch gearbeitet und bin auch heute noch in der Grundschule unterstützend tätig. Ich kann nicht feststellen, dass weniger Unterstützung notwendig ist, eher das Gegenteil ist der Fall.
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