Katholischer Junggesellenverein 1850 Kell
Gemeinsam für eine bessere Umwelt
Aktion saubere Landschaft im Andernacher Ortsteil Kell
Andernach/Kell.Nachdem nun seit einigen Jahren die Aktion saubere Landschaft im Andernacher Ortsteil Kell nichtmehr durchgeführt wurde, organisierte der katholische Junggesellenverein 1850 Kell zusammen mit den Altgesellen und dem Verkehrs- und Verschönerungsverein Kell die „Aktion sauberes Kell“.
Getreu dem Motto „Gemeinsam für eine bessere Umwelt - wir machen mit“, folgten dem Aufruf der Organisatoren 47 fleißige Helfer, um illegale Müllablagerungen um Kell herum zu sammeln und einer entsprechenden Entsorgung zuzuführen.
Nach einer kurzen Begrüßung mit Naturschutz- und Sicherheitsbelehrung wurden die Helfer auf 6 Gruppen aufgeteilt und arbeiteten die vom Organisationsteam bestens vorbereiteten Routen mit Traktoren, einem Holder, einem UTV (Utility-Vehicle) oder aber zu Fuß ab. Als bereits nach etwas mehr als einer Stunde der erste Traktor voll beladen von seiner Route zum zentralen Container kam, staunte das Organisationsteam über die Aussage, dass diese so viel Müll gefunden hätten und nun erst einmal den Anhänger entleeren müssten, um weiter sammeln zu können. Dies setzte sich in den folgenden zwei Stunden bei den weiteren Teams fort und die Erwartungen wurden bei Weitem übertroffen. Am Ende der Aktion sammelten die fleißigen Helfer mehr als 20 qbm Müll.
Neben der Müllsammlung stand aber auch die Gemeinschaft im Vordergrund. So wurden die fleißigen Helfer mit kostenlosen Getränken sowie einem anschließenden Essen in der Gaststätte „Keller Höhe“ bestens versorgt. Unter den Helfern befand sich auch Christian Heller von Andernach.net, welcher sichtlich begeistert von der Organisation und der Gemeinschaft in Kell war.
Die ehrenamtliche Müllsammelaktion wurde seitens der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz (Container), der Stadtverwaltung Andernach (Müllsäcke, Handschuhe und Warnwesten) sowie der RWE Deutschland AG im Rahmen der Aktion „Helfen ist Ehrensache“ (T-Shirts) unterstützt. Für die weiteren Kosten, insbesondere die Verpflegung, kamen die drei veranstaltenden Vereine auf.
