Allgemeine Berichte | 07.09.2013

„KuUL“ an der Integrierten Gesamtschule Pellenz

Grenzübergreifende Partnerschaft

Schulleiterin Martina Backmann, Bettina Münch-Rosenthal von der ADD, die Schülervertreter Linda Zeitz und Marice Schlaus, Bärbel Schlich und Thomas Glabach vom Personalrat, Linda Laux, Stufenleiterin 7/8, und Oliver Appel vom Pädagogischen Landesinstitut (v. l.) bei der Präsentation der Tafel. privat

Plaidt. Ein neues Schild mit der Aufschrift „Comenius-Regio KuUL - Konfliktsituationen in der Schule und Unterstützungsformen für Lehrer“ ziert die Eingangshalle der Integrierten Gesamtschule Pellenz in Plaidt. Unter diesem Titel wird es sich die Schulgemeinschaft in den nächsten beiden Schuljahren zur Aufgabe machen, bestehende Konzepte zu überprüfen und neue Strategien zu entwickeln. Ziel ist es, Konflikten und Gewalt präventiv noch stärker so zu begegnen, dass sie dem Lernen möglichst nicht mehr im Wege stehen.

Bei „KuUL“ handelt es sich um eine von der EU unterstützte und finanzierte Comenius-Regio-Partnerschaft im Rahmen des Programms für lebenslanges Lernen. Mindestens zwei Partner kooperieren dabei über Ländergrenzen hinweg zu einem Thema im Bereich der Bildung. An der IGS Pellenz werden im kollegialen Austausch mit einer polnischen Partnerschule, dem Lyzeum Jan Mateijko in Wieliczka, die unterschiedlichen Ansätze zur Konfliktbewältigung zweier Schulen ins Visier genommen. Starke Unterstützung und Begleitung erfahren beide Schulen durch ihre jeweiligen Schulbehörden sowie die jeweiligen pädagogischen Landesinstitute. Ein erstes gemeinsames Treffen der deutschen Kooperationspartner ADD, PL und IGS fand nun in der Pellenz statt. Bei diesem Anlass wurde auch gemeinsam mit der Schülervertretung und dem Personalrat das Schild als Signal für den Startschuss in der Eingangshalle aufgehängt.

Die Realschule plus/IGS Pellenz ist für ihre aufwendigen Musicals seit Jahren überregional bekannt. In der Vergangenheit wurde die Schule für diesen herausragenden Beitrag zur Gewaltprävention mit dem Landespräventionspreis des Innenministeriums ausgezeichnet. Die Neuinszenierung des Musicals „Die geheimnisvolle Spieluhr“ im November bietet nun die beste Gelegenheit, den polnischen Partnern einen lebendigen Eindruck dieser wichtigen Präventionssäule der Pellenzer Schule zu vermitteln. Weitere präventive Maßnahmen der Integrierten Gesamtschule wie der Klassenrat oder die Projekte Schulbusbegleiter und Streitschlichtung werden bei dem fünftägigen Besuch ebenfalls vorgestellt.

Das „KuUL“Projekt zielt allerdings darüber hinaus auf die Minimierung von Unterrichtsstörungen. Deshalb werden die Lehrkräfte im Verlauf der nächsten beiden Jahre gezielt Fortbildungen besuchen, die sie im Konfliktmanagement weiter professionalisieren.

Schulleiterin Martina Backmann, Bettina Münch-Rosenthal von der ADD, die Schülervertreter Linda Zeitz und Marice Schlaus, Bärbel Schlich und Thomas Glabach vom Personalrat, Linda Laux, Stufenleiterin 7/8, und Oliver Appel vom Pädagogischen Landesinstitut (v. l.) bei der Präsentation der Tafel. Foto: privat

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