Allgemeine Berichte | 16.04.2026

Erfolgreiche Grundschüler

Grundschüler aus Plaidt überzeugen bei Jugend forscht junior mit kreativen Ideen

Die Grundschüler beim Regionalentscheid in Remagen.

Plaidt. Bereits im sechsten Jahr in Folge konnten die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Plaidt bei den Regionalwettbewerben von „Jugend forscht junior“ überzeugen. Insgesamt 23 junge Forscherinnen und Forscher bereiteten sich mit 12 Projekten über viele Monate hinweg intensiv auf ihre Wettbewerbe in Koblenz, Remagen und Neuwied vor.

Die meisten Projekte entstanden in der Freizeit der Kinder – oft auch am Wochenende oder in den Ferien. Mit viel Ausdauer, Kreativität und Engagement arbeiteten sie in den Bereichen Arbeitswelt, Biologie, Physik sowie Geo- und Raumwissenschaften. Somit gingen alle Gruppen gut vorbereitet an den Start.

Den Auftakt machte Alicia Stabel am 9. Februar in Koblenz.

Trotz anfänglicher Aufregung überzeugte sie die Jury mit ihrer Präsentation zum Thema „Kaugummi aus Haaren, Stoff und Wolle entfernen“. Sie erreichte einen tollen dritten Platz und wurde zusätzlich mit einem Sonderpreis in Form eines Kosmos-Experimentierkastens ausgezeichnet.

Zwei Tage später folgten die Wettbewerbe in Remagen, bei denen die Grundschule Plaidt mit sechs Projekten in der Sparte Arbeitswelt vertreten war.

Melissa Reimer und Franziska Meurer sicherten sich mit ihrer Arbeit „Kann man mit Hilfe von Videospielen lernen?“ den Regionalsieg. Um für ihre Untersuchungen möglichst viele aussagekräftige Testergebnisse zu erzielen, bezogen die Freundinnen neben ihren Mitschülern, auch eine vierte Klasse der Grundschule Eich mit ein, mit dem Resultat, dass man mit Spielen allgemein sogar etwas besser lernen kann als mit Sachtexten.

Einen zweiten Platz erreichte Emma Müller mit ihrem Projekt über Farbvorlieben von Säuglingen und Kleinkindern. Sie empfiehlt werdenden Eltern aufgrund ihrer Forschungsergebnisse, bspw. für den Kinderwagenkauf, die Farben Blau und Grün und rät, auf dunkle Farben zu verzichten.

Über einen dritten Platz freuten sich Senm Ali, Magrum Sherwani und Roslin Murad. Die Schülerinnen untersuchten, wie Schnittblumen länger haltbar bleiben. Dabei schnitt eine fertige Mischung aus dem Blumenladen besser ab, als verschiedene Haushaltstipps oder ihre eigenen Ideen.

Laura Meister ging der Frage nach, ob man Klebstoffe selbst herstellen kann und verglich diese mit gekauften Klebstoffen. Sie stellte fest, dass ein einfacher Kleber aus Mehl und Wasser am besten funktionierte. Diese einfache Variante klebte nicht nur Papier, sondern auch Stoff und Holzstäbchen.

Jakob Stenzel und Jaxon Waldecker testeten mit großer Begeisterung verschiedene Methoden zur Schuhpflege und zeigten unter anderem, dass sich Stoffschuhe mit Babypuder reinigen lassen und man Lederschuhe mit Handcreme zum glänzen bringen kann.

Einen weiteren Sonderpreis, ebenfalls einen Experimentierkoffer, erhielten Ben Schwindenhammer und Alejandro Magel. Sie stellten mehrere Grillanzünder selber her und griffen dafür auch auf Materialien aus der Vergangenheit zurück. Am Ende verglichen sie diese mit gekauften Alternativen.

Am 21. Februar traten die letzten fünf Gruppen beim Wettbewerb in Neuwied an – ebenfalls mit großem Erfolg.

In der Sparte Physik gewannen Romi Neumann und Emma Schulz mit ihrem Projekt „Wärme- und Kältekissen im Test“ den ersten Preis. Sie überzeugten mit ihren durchdachten Experimenten und konnten zeigen, dass ein Kissen mit Rapssamen eine gute Alternative zu herkömmlichen Gelkissen oder Einmal- Kältekissen sein kann.

Florian Menz und Yassin Asikzai belegten mit ihrem Projekt „Klimakiller Schule- was können wir besser machen, für unser Klima und unsere Schüler“ den zweiten Platz im Bereich Geo- und Raumwissenschaften und erhielten zusätzlich ein Jahresabonnement der Zeitschrift „Geolino“.

Ebenfalls auf Platz zwei in der Sparte Biologie landeten Lucie Schumacher, Ruby Merkel und Sofia Christ, die nach pflegeleichten Alternativen zu Rasenflächen suchten, um ihrem Hausmeister den Arbeitsalltag zu erleichtern.

Einen dritten Platz erreichten in Biologie Esther Töws und Mara Struckmeyer mit ihrem Vergleich von selbst hergestellter mit gekaufter Lippenpflege. Außerdem nahmen sie die Inhaltsstoffe der Lippenpflegen genaustens unter die Lupe.

Mara Bagherzadeh und Sophie Kerwer beschäftigten sich mit fleischfressenden Pflanzen und beobachteten über mehrere Monate, ob diese auch vegan überleben können. Außerdem stellten sie erfolgreich eine torffreie Erde für die Karnivoren her, da der Abbau von Torf unserem Klima sehr schadet.

Aber auch die Schule durfte sich über einen Geldpreis der Berdelle-Hilge-Stiftung freuen, der somit das Startkapital für die nächste Wettbewerbsrunde sein wird.

Die Schule ist stolz auf die tollen Leistungen aller Kinder. Ein besonderer Dank gilt zudem den Eltern, die die Projekte tatkräftig unterstützt haben.

Für Melissa Reimer, Franziska Meurer, Romi Neumann und Emma Schulz geht es nun eine Runde weiter, zum Landesentscheid nach Ingelheim.

Die letzten fünf Gruppen traten in Neuwied an.

Die letzten fünf Gruppen traten in Neuwied an. Foto: Zeitz

Alicia Stabel beim Regionalentscheid in Koblenz.

Alicia Stabel beim Regionalentscheid in Koblenz. Foto: Zeitz

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Die Grundschüler beim Regionalentscheid in Remagen. Foto: Zeitz

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