Kinder- und Jugendpastoral Andernach bietet Segelfreizeit an
„Hand in Hand die Niederlande erobern“
Andernach. Zu einem Segelabenteuer lädt die Fachstelle für Kinder- und Jugendpastoral Andernach in Kooperation mit dem Dekanat St. Goar und der Fachstelle in Bad Kreuznach vom 31. Juli bis 7. August ein. „Hand in Hand erobern wir von der niederländischen Hafenstadt Harlingen aus das Ijssel- und Wattenmeer“, freut sich Susanne Mülhausen von der Fachstelle in Bad Kreuznach. Die pädagogische Referentin gestaltet das Jugendangebot zusammen mit Pastoralreferentin Natalie Bauer und Pastoralreferent Alexander Mayer. Dabei handelt es sich um eine Gruppenleiter/innenausbildung, mit der 40 „JuLeiCa-Stunden“ gesammelt werden könnten. „Egal welcher Gruppierung die jungen Menschen angehören, bei uns können sie ihre Schulung machen und so offiziell Gruppenleiter werden“, erklärt Susanne Mülhausen. Bei der „JuLeiCa“ handele es sich um die Jugendleitercard. Ein anerkannter Ausweis, der in Deutschland für ehrenamtliche Mitarbeiter in der Jugendarbeit ausgestellt werden kann. Die Karte soll zur Legitimation gegenüber den Erziehungsberechtigten der minderjährigen Teilnehmer, für die Inanspruchnahme von bestimmten Rechten und Vergünstigungen dienen. Mehrere Ausbildungsstunden gelte es zu sammeln, bevor die „JuLeiCa“ ausgestellt werde.
„Wir fahren mit der „Tijdgeest“, ein 1906 gebauter Zweimastklipper, der zum Passagierschiff umgebaut wurde“, beschreibt Natalie Bauer den schwimmenden Untersatz für die Jugendlichen, die das Mindestalter von 16 Jahren haben müssen. Segeln bedeute Teamarbeit, eine Gruppe erleben, Teil einer Gruppe zu sein und vieles mehr. So solle das Segelerlebnis verbunden werden mit dem Erwerb von Kompetenzen für die Verantwortung für Gruppen. Wer bereits eine Leiterschulung absolviert habe, könne mit der Segelfreizeit seine Kenntnisse auffrischen. „In Zweier- und Dreierkabinen sowie einem gemütlichen Aufenthaltsraum und an Deck werden wir Segelfeeling erleben“, blickt die segelerfahrene Pastoralreferentin in den Sommer.
Ein erfahrener Skipper und ein Matrose werden vor der Abfahrt in der Hafenstadt die nötigsten Segelkenntnisse vermitteln. Schon nach wenigen Stunden seien für die Segler die wichtigsten Seemannsknoten, der Unterschied von Backbord und Steuerbord kein Problem mehr. „Vielleicht können die Teilnehmer auch selber einmal Kapitänin oder Kapitän sein“, schmunzelt Alexander Mayer. Fahrt und Verpflegung sind im Preis mit inbegriffen. Niemand muss aus finanziellen Gründen zu Hause bleiben, in dem Fall kann man sich an das Kinder- und Jugendpastoral wenden. Da die Plätze begrenzt sind, wird geraten sich schnellstmöglich, spätestens bis 25. März bei der Fachstelle für Kinder- und Jugendpastoral in Andernach zu melden: Tel.: (0 26 32) 49 08 0, Fax: (0 26 32) 49 08 11 oder E-Mail: fachstellejugend.andernach@bistum-trier.de
