Sportbund Rheinland erweitert dank RWE Deutschland AG Beratungsangebot für Vereine
Hand in Hand Zukunft gestalten
Region. Die Beratung der Vorstände der 3250 Vereine im Sportbund Rheinland soll weiter intensiviert werden. Möglich wird dies vor allem auch durch die Neuauflage der Kooperation des SBR mit der RWE Deutschland AG, die SBR-Präsident Fred Pretz und der Vorstandsvorsitzende der RWE-Deutschland AG, Dr. Heinz-Willi Mölders, in einem Pressegespräch im Haus des Sportes vorstellten. Wie Fred Pretz erläuterte, offenbart der Sportentwicklungsbericht für Rheinland-Pfalz eine alarmierende Situation. „37,8 Prozent aller Sportvereine haben mittlerweile mindestens ein existenzielles Problem. Das mit Abstand größte Problem ist dabei die Gewinnung ehrenamtlicher Mitarbeiter besonders für die Vorstandsarbeit“, sagte Pretz. Mit der neuen Initiative wolle man dieser Tendenz entgegenwirken. Pretz zeigte sich überzeugt davon, dass sehr viele Vereine von dem Beratungsangebot des Sportbundes Rheinland Gebrauch machen.
Unter anderem sind Beratungen vor Ort und die Durchführung von Vorstandsklausuren vorgesehen. Kurz- und mittelfristig solle ein Beraterteam aufgebaut werden, dessen personelle Zusammensetzung sich an den Problemen und Wünschen der Vereine orientiert. Außerdem erhält jedes neue Vorstandsmitglied eines Vereins eine Infomappe mit wichtigen Informationen zur Vereinsführung. „Ehrenamtliche Mitarbeit im Vorstand kann nur gelingen, wenn die Mitglieder nicht fachlich und zeitlich überfordert sind“, sagte Pretz. Vorstandsarbeit solle persönlich erfüllend sein und vor allem Spaß machen. „Wenn uns dies gelingt, ist mir um die Zukunft des organisierten Sportes nicht bange“, so der SBR-Präsident. Auch RWE-Vorstand Heinz-Willi Mölders begrüßte die Fortsetzung der Zusammenarbeit. „In den Jahren zuvor haben wir uns beim Wettbewerb „Der zukunftsfähige Sportverein“ engagiert. Auch von der neuen Initiative sind wir überzeugt. Hier wird wertvolle Arbeit an der Basis geleistet und die Probleme werden an der Wurzel gepackt.“ Nach Angaben Mölders stellt die RWE jährlich 30.000 Euro zur Verfügung, damit das SBR-Beratungsangebot ausgebaut werden kann. Die RWE ihrerseits bietet dabei interessierten Vereinen Beratungen in Sachen Energieeffizienz und Energiesparen an. „Viele Vereine haben mit hohen Energiekosten zu kämpfen. Vereinsheime und Sportstätten sind oft veraltet und verbrauchen jede Menge Energie“, sagte Mölders.
Die Abteilungsleiterin der SBR Management-Akademie, Barbara Berg, machte deutlich, wie vielfältig der Beratungsbedarf der Vereine ist. „Wir werden bei unseren Beratungen vor Ort keine Patentlösungen anbieten, sondern gemeinsam ein auf die Situation der Vereine maßgeschneidertes Zukunftskonzept entwickeln“, sagte Berg.
Pressemitteilung
Sportbund Rheinland e.V.
Koblenz
