Gelog der St. Johannes-Nachbarschaft Andernach
Heinz Stark zum Ehrenamtmann ernannt
Andernach. Zum 93. Gelog der St. Johannes - Nachbarschaft Andernach konnte Amtmann Albert Schmidt 90 Nachbarinnen und Nachbarn sowie Gäste im Thomas-Becket-Haus (St. Albert) begrüßen. Er begrüßte die 15 neuen Nachbarinnen und Nachbarn und gedachte der 15 verstorbenen Nachbarinnen und Nachbarn.
Schriftführer Dieter Marquardt verlas seinen 12. Jahresbericht und schloss mit einem allgemeinen Rückblick auf das Jahr 1918 aus dem Nachbarschaftsbuch der St. Qurinius-Nachbarschaft sowie aus dem Gelog unserer Nachbarschaft von 1968. Daneben berichtete er über besondere Ereignisse in der Stadt.
Kassenverwalterin Monika Engel legte in ihrem 2. Kassenbericht ein geordnetes Zahlenwerk vor. Sie informierte über den Mitgliederstand und die Altersstruktur der Nachbarschaft. Für die erkrankten Kassenprüfer Horst Weidner und Dieter Manthey verlas Nachbarschaftsmitglied Josef Nonn den bescheinigten Prüfbericht, der der Kassenverwalterin eine einwandfreie Kassenführung bescheinigte. Anschließend wurde die Entlastung für die Kassenführerin und den gesamten Schöffenstuhl beantragt, der die Versammlung gerne nachkam. Als neuer Kassenprüfer wurde Wolfgang Weber gewählt und bestätigt.
Als Dank für fünfjährige Tätigkeit im Schöffenstuhl überreichte Amtmann Albert Schmidt Monika Engel, Hildegard Neumann, Mechthild Rück und Monika Winter eine Dankesurkunde und einen Blumenstrauß. Heinz Stark wurde nach 20 Jahren Tätigkeit im Schöffenstuhl verabschiedet.
Im Anschluss ernannte der Amtmann Heinz Stark zum Ehrenamtmann und überreichte ihm eine Ehrenurkunde, ein Weinpräsent und einen Gutschein. Hermine Stark wurde für die langjährige Unterstützung ihres Mannes ein Blumenstrauß überreicht.
Unter Verschiedenes erklärte Amtmann Albert Schmidt der Versammlung, dass die Datenschutzrichtlinien DSGVO eingehalten wird und fragte nach, ob die Anwesenden mit der Ablichtung ihrer Person und der Veröffentlichung in den Zeitungen und auf der Internetseite einverstanden sind. Die Versammlung hatte nichts dagegen und stimmte einstimmig zu.
Anschließend gab der Amtmann bekannt, dass der diesjährige Jahresausflug am Samstag, den 29. Juni stattfindet. Zusammen mit der St. Stephan Nachbarschaft geht es mit dem Schiff nach Bonn.
Karnevalistische Darbietungen lockerten das Programm auf
Im Anschluss an die Regularien wurde zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Nach dieser „Stärkung“ eröffnete der Leiter des karnevalistischen Teils, Albert Schmidt, zum zweiten Mal einen bunten Reigen karnevalistischer Darbietungen. Zur närrischen Mannschaft gehörten: Petra Baumann, Ute Faßbender, Rita Herz, Hildegard Neumann, Edith Polefka, Karl Skott und Helga Thiel mit Sketchen und Vorträgen, der Spielmannszug der Stadtsoldaten unter Leitung von Sandra Köster, das Kindertanzpaar der Blauen Funken Tim Schmitt und Lana Zenzen unter Leitung von Stephie Mengel mit einer Tanzdarbietung sowie die „Evergreens“ unter Leitung von Heinz Meurer mit einem bunten Liederreigen.
Der Höhepunkt unseres Gelog war zweifelsohne der Besuch des Tollitätenpaares mit ihrem närrischen Gefolge und dem Vize-Präsidenten des Festausschusses Werner Peusens. Prinz Tubak II., mit Pinsel und Quast in den Prinzenpalast und Prinzessin Jessica I., dat Herzchen von Rot-Wieß aus dem Baggerparadies aus den Reihen der Rot Weiß Husaren wurden stürmisch begrüßt. Nach der obligatorischen Übergabe von Präsenten an Festausschuss, Prinzenpaar und Hofstaat und der Überreichung von Orden durch Festausschuss und Prinzenpaar verblieb die närrische Gesellschaft eine halbe Stunde im Saal, um danach aufzubrechen und ihren weiteren karnevalistischen Repräsentationsaufgaben nachzukommen.
Nach Abschluss des närrischen Teils bedankte sich Amtmann Albert Schmidt bei allen Mithelfenden und Mitwirkenden sowie bei der Versammlung für den guten Verlauf, Michael Stark und Jupp Loscheider für die musikalische Untermalung und Tontechnik sowie Rainer Mautsch, Hans-Werner Herz für den Bühnenbau. Die Nachbarinnen und Nachbarn wurden eingeladen, bei einem kleinen Imbiss noch etwas in froher Runde zu verweilen.
St. Johannes-Nachbarschaft
Andernach
