Andernacher Tennisclub spendet Tennisbälle für Afrika
Hilfe für Waisenkinder in Uganda
Andernach. Gusti Erdel bedankte sich beim Andernacher Tennisclub und Tennistrainer Sascha Müller für die Spende von rund 700 Tennisbällen und weiterem Sportgerät. „Man kann sich gar nicht vorstellen, wie arm die Menschen dort sind und wie sie sich über Hilfe freuen. Beim letzten Mal konnte ich erleben, wie die drei besten Schüler bei einem Schulabschluss zur Belohnung je einen alten Tennisball erhielten. Die Freude war riesengroß!“, berichtete Erdl.
Hilfsaktion für Kinder
Auch in diesem Jahr startet der Miesenheimer Gusti Erdel zusammen mit weiteren Helfern eine Hilfsaktion für Kinder in Afrika, diesmal unter anderem für ein Waisenhaus und ein Schulprojekt in Uganda. Das Projekt wird vor Ort von Priester Father Thomas betreut, der in engem Kontakt zu Miesenheim steht. Er hatte bereits in Miesenheim und Saffig gewirkt, ist aber dann zurück nach Afrika gegangen, um in dem ärmlichen Distrikt Tororo/Uganda eine neue Schule aufzubauen. Dort sollen auch Waisen- und Straßenkindern ein Zuhause und eine Ausbildung erfahren. Beim letzten Mal konnte Erdel mit seinen Helfern mit Spendengeldern eine komplette Schulklasse mit Möbeln ausrüsten. „Die haben dann Schreiner vor Ort für uns gebaut. Das ist billiger, als die Möbel hier zu kaufen, und hilft den dort arbeitenden Menschen.“ Dank der vielen Helfer und Unterstützer können jetzt zwei Fahrzeuge voll mit Hilfsmitteln von Andernach aus diesem Projekt zugeführt werden. Ein Autohaus aus Regensburg hatte dazu einen Pickup gestiftet. Zusätzlich wurde in Andernach ein VW-Bus mit Spendengeldern gekauft. Beide Fahrzeuge wurden kostenlos für den harten Einsatz in Afrika vorbereitet.
Zwei Fahrzeuge voller Sachspenden
Viele Bürger und der Andernacher Tennisclub hatten Sachspenden bereitgestellt, sodass die Fahrzeuge mit Hilfsgütern beladen werden konnten. Die Fahrzeuge sollten zunächst von Gusti Erdel mit einem Mitstreiter in die Projekte gefahren werden, jedoch machten gesundheitliche Probleme eines Teilnehmers einen Strich durch die Planung. Die Fahrzeuge werden nunmehr von Andernach aus zum Hafen nach Antwerpen gebracht, wo sie samt Ladungen zum Bestimmungshafen Daressalam transportiert werden. Dort nehmen dann zwei Mitarbeiter des Projektes die Spendenfahrzeuge in Empfang und fahren sie in das rund 1500 Kilometer entfernte Tororo/Uganda, wo sie bereits sehnlichst erwartet werden. Für jegliche finanzielle Unterstützung ist Gusti Erdel dankbar. „Die Gelder kommen ohne Abzüge und ausschließlich für dieses Projekt in Afrika an. Auf Wunsch werden auch Spendenquittungen ausgestellt“. Rückfragen an Gusti Erdel unter Tel. (0 26 32) 65 29.
