Allgemeine Berichte | 06.09.2018

Donauradtour 2018 der Radfreunde Andernach

In sechs Tagen und 310 km gemütlich mit dem Rad von Passau nach Stockerau

Bereit zum Start für die zweite Etappe von Schlögen nach Linz.privat

Andernach/Stockerau. 21 Teilnehmer des Deutsch-österreichischen Freundschaftskreises Andernach-Stockerau hatten sich für die diesjährige Radtour angemeldet.

Nachdem in den letzten beiden Jahren an der Ostsee geradelt wurde, und zwar von Lübeck über Stralsund nach Danzig, kam der Wunsch auf, noch einmal an der schönen Donau von Passau bis in die Partnerstadt Stockerau zu radeln.

Ein vielseitiges Programm auf der Donautour

Zunächst ging es mit dem Zug von Andernach nach Passau, wobei es kurz vor Regensburg zu einem einstündigen Stopp kam, weil ein Böschungsbrand die Zugfahrt stoppte. Durch diese Verspätung konnte die vorgesehene Drei-Flüsserundfahrt in Passau an diesem Tag nicht mehr stattfinden. Dafür gab es einen kleinen Stadtbummel durch die Altstadt von Passau und die Gruppe hatte Zeit für eine gründliche Radübergabe. Am nächsten Morgen stellte sich Reiseführer Robert Struger vor, ein pensionierter Manager aus Linz an der Donau, der den Radfreunden vorschlug, die Drei-Flüsserundfahrt am Vormittag nachzuholen, da diese Strecke auch in einer Halbtagestour zu schafen war. In 45 Minuten auf drei Flüssen, nämlich auf der Donau, der Inn und der Ilz, konnten die Radfreunde die barocke Bischofsstadt Passau vom Schiff aus erleben und bestaunen. Anschließend ging es dann auf den Rädern entlang der Donau in Richtung deutsch/österreichischer Grenze und von da aus, mit zwei Donauüberfahrten auf kleinen Holzfähren zu dem herrlich gelegenen Hotel in der Schlögener Donauschlinge.

Nach einem ausgiebigen Radlerfrühstück ging es auf einer idyllischen Strecke unmittelbar an der Donau entlang über Inzell und Aschach zum Zisterzienserkloster Wilhering. Hier wurde die Stiftskirche besichtigt. Anschließend fuhr die Gruppe mit einer Rollfähre über die Donau nach Ottensheim und weiter in die Landeshauptstadt Linz. Da der Reiseführer Robert Struger aus Linz stammte, war die Linzer Stadtführung ein Heimspiel für ihn und für die Radfreunde ein interessantes Kennenlernen der oberösterreichischen Landeshauptstadt.

Vor der nächsten Radetappe ging es mit der 1898 in Betrieb genommenen Pöstlingsbergbahn, der steilsten Adhäsionsbahn der Welt (ca. 255 m Höhenunterschied) hinauf zur Wallfahrtskirche und zum beliebten Aussichtspunkt der Linzer. Danach hieß es auf die Räder auf die 42 Kilometer lange Strecke über Abwinden, Mauthausen nach Perg, der Übernachtungsstation. Von Perg ging es am nächsten Morgen zum Etappenziel Maria Taferl, und zwar über Grein und Ybbs nach Marbach, von wo die Radfreunde ein Transferbus hoch nach Maria Taferl brachte. Von hier hatte man einen herrlichen Ausblick auf die Donaulandschaft und in der Ferne konnte man die Voralpen erkennen. Eine 45-minütige interessante Führung in der Basilika war vor dem Abendessen organisiert. Am nächsten Morgen nach dem Frühstück ging es dann in einer rasanten Abfahrt von Maria Taferl nach Klein Pöchlarn zurück auf den Donauradweg, der die Freunde in die weinselige Wachau brachte. Vorbei am berühmten Hotel „Mariandl“ . In Spitz kamen der Gruppe auch zwei Stockerauer Radfreunde entgegen, die sie ab sofort begleiteten und ab Krems führten. Nach 54 Kilometern verabschiedete man sich in Kerms vom Reiseleiter Robert Struger und bedankte sich für eine tolle Führung durch die Donaulandschaft, die Dörfer und Städte mit ihren Sehenswürdigkeiten.

Am nächsten Morgen übernahmen dann die beiden Stockerauer Freunde die Führung der Radtruppe und es ging auf der rechten Donauseite über Traismauer, Tulln bis zum Kraftwerk Greifenstein, das überquert wurde und die letzten Kilometer radelte die Gruppe durch die Stockerauer Auen bis zum Hotel in Stockerau, wo sie herzlich von den Stockenauer Freunden begrüßt wurden.

Zum Abendessen waren die Andernacher vom Partnerschaftsverein bei den Stockerauer Armbrustschützen eingeladen.

Eine Wiener Stadtrundfahrt stand am nächsten Tag an. Die Stockerauer Stadtamtsdirektorin Dr. Andrea Riedler, eine geprüfte Stadtführerin, zeigte den Andernachern die markanten und sehenswerten Plätze und Gebäude in der Hauptstadt Wien. Die Mittagspause verbrachten die Radfreunde im Schweitzer Haus auf dem Pratergelände und am späten Nachmittag ging es wieder nach Stockerau zurück. Am Abend stand dann der Besuch der Stockerauer Festspiele an. Gespielt wurde: „Viel Lärm um nichts“ von William Shakespeare.

Am nächsten Morgen kamen viele Freunde aus Stockerau, um Abschied zu nehmen. Mit dem Bus ging es zunächst nach Passau und von dort um die Mittagszeit mit dem Zug nach Andernach, wo man am Abend ankam.

Die Andernacher Radfreunde vor dem Rathaus in Stockerau.

Die Andernacher Radfreunde vor dem Rathaus in Stockerau.

Bereit zum Start für die zweite Etappe von Schlögen nach Linz.Fotos: privat

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