Letzter Waterlove Day 2019 verdeutlicht Probleme
Jeder kann einen Beitrag für eine bessere Zukunft leisten
Andernach. Die Sonne tauchte die Rheinanlagen in ein goldenes Herbstlicht und bot für Spaziergänger beste Voraussetzungen. Wäre da nicht der ganze Müll, der einem mit jedem Schritt in die Augen springt. Genau dagegen ging die motivierte Truppe zum letzten Waterlove Day in diesem Jahr vor. Mehr als 30 freiwillige Helfer, große und kleine, machten sich an dem schönen Herbsttag auf den Weg, um gemeinsam mit dem Team von Waterlove anzupacken und die Rheinanlagen aufzuräumen. Die traurige Bilanz des Tages: Mehr als zehn Mülltonnen kamen auf einer Strecke von gerade einmal vier Kilometern zusammen. Im nächsten Jahr, das ist sicher, müssen diese Aktionen regelmäßig weitergehen.
Um 10 Uhr trafen sich die Helfer und rüsteten sich mit Handschuhen, Eimer und Greifzangen aus. Die Helfer durften sich schon zu Beginn als Belohnung für ihr Engagement über Lose freuen. Die Preise wurden nach der Aktion verteilt. Dann ging es ab dem Bootshaus am Andernacher Rhein entlang – einmal Richtung Namedy und Richtung Hafen. Egal welchen Alters, die Helfer legten sich ins Zeug, um wirklich möglichst viel aufzusammeln. Unter vollem Krafteinsatz setzte ein Helfer alles daran, einen schweren Bauzaun aus den Gebüschen am Rhein wegzuräumen. Und auch andere setzten alles daran, einen alten Einkaufswagen aus dem Wasser am Rheinufer zu ziehen, selbst wenn das bedeutete, dass man bis zu den Knien im Wasser steht. „Nach einer solchen Aktion fühlt man sich wirklich sehr viel besser“, merkte auch Natalie Karij, Gründerin von Waterlove, an. Trotz allem war es noch zu wenig. „Wir hätten mit mehr Helfern eine größere Strecke geschafft. Zehn Tonnen auf so kurzer Strecke sind wirklich erschreckend.“ Sie hofft, dass im nächsten Jahr noch mehr Menschen motiviert werden können. Die Helfer, die es an diesem Tag geschafft haben, zeigen, dass sie das Problem erkannt haben, und vor allem, dass sie bereit sind, etwas zu tun. Denn jeder kann seinen Teil zu einer besseren Zukunft beitragen. Am Ende wurden die Freiwilligen vor Ort nicht nur mit den Preisen der Sponsoren belohnt, sondern mit einem unbezahlbaren Gefühl, etwas Gutes getan zu haben.
Waterlove dankt in diesem Zusammenhang auch den Sponsoren: Stadtorchester Andernach, Kanditurm, Dress In, Anker Buchhandlung, Turan Manufaktur, Rewe und mi-parti. Ohne sie können solche Aktionen nicht durchgeführt werden. Wer selbst nicht mitmachen kann und solche Aktionen und andere trotzdem unterstützen möchte, kann unter www.waterlove.world spenden. Pressemitteilung
Waterlove gemeinnützige UG
Am Ende der Aufräumaktion freute sich Groß und Klein über die Preise, die verlost wurden. Waterlove dankt hierfür allen Sponsoren.
