Allgemeine Berichte | 30.08.2019

Neues Haus der Altenzentrum-Sankt-Stephan-Stiftung eingeweiht

„Jeder sollte selbst bestimmen“

„Pastor Günter Schmidt Haus“ bietet bis zu 36 Bewohnern ein Zuhause

Pfarrer Stefan Dumont (l.) und Gertrud Hüttges (r. vorne im Bild) von der Heimleitung und Dr. Wolfram Haymann erbitten Gottes Segen für das Haus und seine Bewohner. Foto: Eberhard Thomas Müller

Andernach. Die Grundsteinlegung im März 2017 und das Richtfest im März 2018 hat Pastor Günter Schmidt noch miterlebt, die Einweihung des neuen Hauses in der Stephan-Weidenbach-Straße 1 vor Kurzem leider nicht mehr. Nun wurde das „Pastor Günter Schmidt Haus“ in der Stephan-Weidenbach-Straße von Pfarrer Stefan Dumont eingeweiht. In zweieinhalb Jahren sind 18 betreute Wohnungen mit einer Fläche von 74 bis 120 Quadratmeter entstanden, die bereits alle bewohnt sind. Ca. 4,75 Millionen hat der Bau gekostet. Die Wohnungen sind so groß, dass theoretisch alle von Paaren bezogen werden könnten. Außerdem steht den Bewohnern in der neuen Tiefgarage pro Wohnung ein Pkw-Stellplatz zur Verfügung. Mit dem Leistungsangebot von jetzt 83 Wohnungen des betreuten Wohnens, 140 Plätzen im vollstationären Bereich, zwölf der Kurzzeitpflege und zehn der Tagespflege ist eine Größe erreicht, die 1975 als das Altenzentrum eingeweiht wurde, undenkbar war. Die Größe und Lebendigkeit der Altenzentrum-Sankt-Stephan-Stiftung beeindruckt. Die neuen Bewohnerinnen und Bewohner fühlen sich wohl in ihrem neuen Zuhause, betont ein Bewohner: „Neunzehnmal bin ich in meinem Leben umgezogen. Und das ist das erste Mal, dass ich zufrieden bin.“

„Allein hätte ich das nicht geschafft“

Auch für den Vorsitzenden Dr. Wolfram Haymann, Nachfolger von Pastor Schmidt, ist die Einweihung ein besonderes Ereignis: „Ein wunderbares Gebäude ist entstanden und das Lebenswerk von Pastor Schmidt damit vollendet.“ Pastor Dumont erinnerte an eine Lieblingsstelle von Pastor Günter Schmidt, als Jesus den blinden Bartimäus fragt: „Was willst du, was ich für dich tun soll?“ Auch in seiner Not bleibt Bartimäus selbstbestimmt und entscheidet, wie Jesus ihm helfen kann. „Jeder sollte selbst bestimmen“, so auch das Leitbild des Altenzentrums, erklärte Pfarrer Stefan Dumont, der das neue Haus einsegnete, „damit Gott mit einzieht“.

Und Dr. Wolfram Haymann dankte den Handwerkern, die vom Keller bis zum Dach dieses Haus gebaut haben sowie dem Architekten Peter Kriesten und der Freiraumgestalterin Susanne Diewald. Denn alle zusammen haben dieses sehr schöne Haus und wunderbare Umfeld mit Wasserfall und viel Grün geschaffen. Doch bevor Sekt und Kölsch flossen und Kaffee und Kuchen gereicht wurden, enthüllten Mitarbeiter am neuen Haus ein Banner mit der Aufschrift „Pastor Günter Schmidt Haus“. Auch wenn dieser zu Lebzeiten immer wieder bescheiden sagte, „Allein hätte ich das nicht geschafft“, so ist die Wahrheit doch eine andere: Ohne den Visionär und Manager Gottes Günter Schmidt wäre das alles nicht entstanden.

Pfarrer Stefan Dumont (l.) und Gertrud Hüttges (r. vorne im Bild) von der Heimleitung und Dr. Wolfram Haymann erbitten Gottes Segen für das Haus und seine Bewohner. Foto: Eberhard Thomas Müller

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