Deutsche Meisterschaften waren für Andernacherin ein Erlebnis
Katrin Drysch konnte wichtige Erfahrungen sammeln
Andernach. Für die 13-jährige Katrin Drysch, Schülerin des Kurfürst-Salentin-Gymnasiums in Andernach, waren die Deutschen Meisterschaften der A-Schülerinnen im Tischtennis in Wiesbaden ein Riesenerlebnis. Die insgesamt 48 besten zwölf- bis 15-jährigen Schülerinnen aus Deutschland spielten im Einzel und im Doppel um den Titel der Deutschen Meisterin. Katrin hatte bei der Auslosung „Pech“: Sie wurde in eine Gruppe mit der späteren Deutschen Meisterin, Luisa Säger aus Baden-Württemberg gelost, die kurz zuvor bei den Deutschen Meisterschaften der Damen Platz 9 belegt hatte und dabei in ihrer Gruppe alle drei Spiele gewann. Im ersten Gruppenspiel musste Katrin gegen Julia Krieghoff aus Sachsen spielen. Dabei konnte sie ihre Nervosität am Anfang nicht ablegen und verlor den ersten Satz mit 4:11. Anschließend kam sie besser ins Spiel und konnte den zweiten Satz mit 11:9 für sich entscheiden. Die Sätze drei und vier verlor Katrin mit 7:11 und 10:12, wobei sie im letzten Satz drei Satzbälle vergab. Im zweiten Spiel gegen Luisa Säger war sie beim 0:3 chancenlos. Im letzten Gruppenspiel gegen Sina Henning aus Berlin zeigte Katrin Drysch eine sehr gute Leistung und gewann die ersten beiden Sätze jeweils mit 11:4. Nachdem sie den dritten Satz mit 8:11 verloren hatte, steigerte sie sich wieder und siegte im vierten Satz mit 11:7. Trotz dieses Sieges schied Katrin als Gruppendritte aus, da Julia Krieghoff ihr Spiel gegen Sina Henning nach 0:2 Rückstand noch mit 3:2 gewann. Insgesamt belegte Katrin Drysch damit Rang 25. Im Doppel spielte Katrin Drysch zusammen mit Lisa Girolimetto aus der Pfalz. In der ersten Runde gewannen sie gegen Belana Gawolek und Sina Henning aus Berlin mit 3:1. Im Achtelfinale trafen sie auf Sejla Fazlic und Jule Whirlmann, die späteren Finalistinnen aus Schleswig-Holstein. Dabei unterlagen sie in drei engen Sätzen und belegten in der Endabrechnung Platz neun.
Die Deutschen Meisterschaften waren für Katrin Drysch eine wichtige Erfahrung und ein Riesenerlebnis.
