Das kommunale Kino macht weiter
Kino ist ein Stück Kultur
Der erste Film im neuen Jahr wird planmäßig am 21. Januar gezeigt
Andernach. Kino ist ein Stück Kultur. Und Andernach kann ein wenig stolz darauf sein, sich mit dem „Kommunalen Kino“ ein Stück Kultur zurück erobert zu haben.
Bereits seit 2,5 Jahren ist die Ehrenamtsinitiative bemüht, ein ebenso vielseitiges wie abwechslungsreiches Filmprogramm anzubieten. Die Mühe hat sich gelohnt: Nach wie vor nehmen viele Besucher das abwechslungsreiche Programm, das einmal im Monat gezeigt wird, gern an. Selten werden weniger als 50 Besucher gezählt, die in den Gemeindesaal der Christuskirche kommen.
Kümmerin dieser starken Truppe ist Sigrid Schug. Am letzten Filmabend in diesem Jahr wurde das Ehepaar Gabriele Specht-Birlem und Peter Birlem verabschiedet, das von Anfang an mit dabei war und sich mit Herzblut dem Projekt gewidmet hat. Für ihr Engagement wurde ihnen großes Lob ausgesprochen. Neu im Team ist Elmar Pick, über dessen Unterstützung sich die Projektgruppe sehr freut. Der letzte Film des Jahres war ein Wunschfilm, den das Publikum zuvor mit 50 abgegebenen Stimmen ausgewählt hat. Die turbulente britische Weihnachtskomödie „Wir sind keine Engel“ mit Sean Penn und Robert de Niro passte gut zur Jahreszeit. Es ist eine Geschichte aus den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts, die auf dem Bühnenstück „Eine schöne Bescherung“ basiert und bereits damals mit Humphrey Bogart verfilmt wurde. In dieser Neuverfilmung, einer Gaunerkomödie voller Witz und Esprit um zwei geflüchtete Sträflinge, die wundersames vollbringen, spielen weitere hochrangige Schauspieler mit.
Auch das Programm für das nächste Jahr hält wieder viele Überraschungen bereit und es ist ratsam, sich schon mal den dritten Dienstag im Monat als wichtigen Termin im Kalender einzutragen.
Der erste Film im neuen Jahr wird planmäßig am 21. Januar gezeigt und so viel sei verraten: Es geht darin um den Pariser Modeschöpfer Yves Saint Laurent.
Pressemitteilung
Kommunales Kino Andernach
