Allgemeine Berichte | 10.10.2015

Ausstellung St. Nikolaus-Stiftshospital

Klangwelten, Skulpturen und gemalte Stimmungen

Werke von Dr. Konrad Fischer und Klemens Pompetzki - noch bis 30. Oktober

Eröffneten die Ausstellung im St. Nikolaus-Stiftshospital (v.l.): Klemens Pompetzki, Dr. Konrad Fischer, Cornelia Kaltenborn.privat

Andernach. Dr. Konrad Fischer und Klemens Pompetzki stellen erneut ihre Werke im St. Nikolaus-Stiftshospital Andernach aus. Damit wird das Andernacher Krankenhaus wieder auch zu einem Anziehungspunkt für Kunstfreunde, was sich bereits zur Vernissage am Eröffnungsabend zeigte. Bereits zum dritten Mal stellen die Künstler gemeinsam im Andernach Krankenhaus aus, sagte Cornelia Kaltenborn, Geschäftsführerin der St. Nikolaus-Stiftshospital GmbH. „Es drückt die enge Verbundenheit zwischen Ihnen und uns aus.“ Ein Krankenhaus ist ein ganz besonderer Ausstellungsort. Kunst bringt für Patienten, Besucher und Beschäftigte Abwechslung in den Alltag eines Krankenhauses. „Sie bringen eine Stimmung in unser Haus - sei es gestalterisch, malerisch oder durch Klang.“ Die von der Geschäftsführerin erwähnte enge Verbundenheit ist tatsächlich gegeben: Dr. Konrad Fischer arbeitete lange Jahre als leitender Chirurg am St. Nikolaus-Stiftshospital. Der Mediziner malt zugleich bereits seit mehr als 40 Jahren, auch wenn er aus beruflichen Gründen auch mal eine schöpferische Pause einlegen musste. Nicht zuletzt unter dem Einfluss Pompetzkis begann er Ende der 90er-Jahre wieder mit der Malerei, vorzugsweise mit Ölfarben und in Mischtechnik. „Ich möchte Stimmungen erzeugen“, beschreibt Fischer sein künstlerisches Schaffen. Der Künstler erreicht das, indem er „mit wenig viel zeigt“. Etwa durch Farben, Umrisse oder Andeutungen werden bei Betrachtern sehr individuelle Deutungen der Bilder möglich.

„In Klänge umsetzen“

Klemens Pompetzki wurde mehrfach für seine Arbeiten ausgezeichnet, hatte im In- und Ausland zahlreiche Ausstellungen und weiß Objekte und Bilder in privaten wie öffentlichen Sammlungen. „Die Natur war immer mein Lehrmeister“, sagt er. Gleichzeitig bemüht er sich, die „Spannweite des menschlichen Seins zu dokumentieren“. Seit einiger Zeit erweitert der Künstler sein Schaffen um Klangwelten und erschafft „Klangmaschinen“ - Arbeiten in Metall, die er durch komplizierte Herstellungsprozeduren zu verschiedenen Klängen bringt. Kürzlich fand bereits ein erstes Konzert statt, das seine „Klangmaschinen“ integrierte. Am Abend demonstrierte er gemeinsam mit Musikern, dass diese Werke nicht nur zum Betrachten gedacht sind. Darüber hinaus bestückt Klemens Pompetzki die Werkschau mit Grafiken und Skulpturen.

Die Ausstellung von Klemens Pompetzki und Konrad Fischer läuft bis zum 30. Oktober im Foyer des St. Nikolaus-Stiftshospitals.

Pressemitteilung

St. Nikolaus-Stiftshospital GmbH

Eröffneten die Ausstellung im St. Nikolaus-Stiftshospital (v.l.): Klemens Pompetzki, Dr. Konrad Fischer, Cornelia Kaltenborn.Foto: privat

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