Politik | 03.12.2015

SPD Mayen-Koblenz

„Kleine Klassen, gute Unterrichtsversorgung und Gebührenfreiheit“

Hoch und Ruland: Unterrichtsversorgung bleibt auf hohem Niveau

V. li.: Clemens Hoch und Marc Ruland, MdL.Privat

MYK/Mainz. „Kleine Klassen, gute Unterrichtsversorgung und Gebührenfreiheit sind unsere bildungspolitischen Schwerpunkte“, so Clemens Hoch und Marc Ruland, MdL, und ergänzen: „Mit einem Versorgungsgrad von 98,6 Prozent verfügen die Schulen in Rheinland-Pfalz im laufenden Schuljahr über sehr gute Rahmenbedingungen für ihre pädagogische Arbeit.“ Die Unterrichtsversorgung konnte im Schuljahr 2015/2016 erneut verbessert werden. Mit einem Versorgungsgrad von 98,6 Prozent können die allgemeinbildenden Schulen nicht nur den kompletten Pflichtunterricht abdecken, sondern auch zusätzlich vielfältige Förder- und Differenzierungsangebote anbieten. Beides zusammengenommen ist in Rheinland-Pfalz - anders als in anderen Bundesländern - die Messlatte für die Berechnung der 100-Prozent-Marke. Blickt man auf die unterschiedlichen Schularten, so ergibt sich folgendes Bild. Die strukturelle Unterrichtsversorgung ist im laufenden Jahr mindestens genauso gut wie im vergangenen Schuljahr oder besser. Die deutlichste Verbesserung (plus 0,8 Prozentpunkte) melden dabei die Realschulen plus, mit einem Versorgungsgrad von 98,9 Prozent - den besten Wert seit dem Start dieser Schulart im Jahr 2009. Die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler in dieser Schulart werde durch eine gute Personalausstattung unterstützt, weil hier ein besonders großer Anteil der Integrationsarbeit in unseren Schulen geleistet werde. Außerdem wurde auch die Unterrichtsversorgung an den Gymnasien erneut verbessert, die jetzt mit einem Versorgungsgrad von 98,7 Prozent den höchsten Wert seit 1993 erreichen. In den Grundschulen (99,2 Prozent) und in den Integrierten Gesamtschulen (98,2 Prozent) bleibt die strukturelle Unterrichtsversorgung auf demselben Niveau wie im Vorjahr. Die Unterrichtsversorgung in den Förderschulen lag zum Statistikstichtag bei nahezu unveränderten 96,9 Prozent. Da der regionale Bedarf in den Förderschulen nicht mit den vorliegenden Bewerbungen gedeckt werden konnte, Ende Januar aber ein Ausbildungszyklus für angehende Förderschullehrkräfte in zwei Studienseminaren endet, wurden bewusst Planstellen für die Besetzung zum 1. Februar freigehalten. Damit verbessert sich der Versorgungsgrad der Förderschulen auf 97,5 Prozent. Gute Voraussetzungen für die pädagogische Arbeit in den Schulen werden auch durch die Klassengrößen geschaffen. Diese liegen deutlich unter den jeweiligen Maximalwerten der Klassenmesszahlen. So liege in den Grundschulen beispielsweise, in denen die Klassenmesszahl in Rheinland-Pfalz mit 24 Schülerinnen und Schülern bundesweit ohnehin mit am niedrigsten ist, die tatsächliche Klassengröße im Durchschnitt bei 18,4 Kindern. Neben einem guten Unterrichtsangebot für alle Schülerinnen und Schüler bieten die Rheinland-Pfälzischen Schulen eine breite Unterstützung für all diejenigen Kinder und Jugendlichen, die erst kürzlich im Land angekommen sind und kaum oder gar nicht Deutsch sprechen. Die Schulen bieten rund 297 Deutsch-Intensivkurse mit einem Umfang von mindestens 10 und bis zu 20 Wochenstunden an, die von 4.160 Schülerinnen und Schülern besucht werden. Insgesamt besuchen 72.400 Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund die allgemeinbildenden Schulen. Das entspricht einem Anteil an der Gesamtschülerschaft von 17 Prozent. Unter den Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund haben nach Angaben der Schulen rund 12.300 Kinder und Jugendliche unzureichende Deutschkenntnisse. „Die neu zu uns kommenden Kinder und Jugendlichen erhalten eine intensive Deutsch-Förderung und auch andere Schülerinnen und Schüler mit Nachholbedarf in Deutsch werden wirkungsvoll unterstützt. Eine vorausschauende Personalplanung stellt darüber hinaus sicher, dass alle Schülerinnen und Schüler in den allgemeinbildenden Schulen gute Bedingungen für das Lernen und einen erfolgreichen Bildungsweg vorfinden“, erklären die Sozialdemokraten. Mehr Hintergrundinformationen finden sich im Internet unter: www.unterrichtsversorgung.rlp.de

Pressemitteilung der

SPD Mayen-Koblenz

V. li.: Clemens Hoch und Marc Ruland, MdL.Foto: Privat

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