Auf dem Weg zur Schule mit Courage und ohne Rassismus
Konzert für Vielfalt und Toleranz
Neue Schülervertretung des BvS macht den ersten Schritt
Andernach. Aktiv gegen jede Form von Diskriminierung und Gewalt in der Schule - so lautet der Kernpunkt des Programmes der neu gewählten Schülervertretung des Bertha-von-Suttner-Gymnasiums. Mona Conrad, Ibrahim Fadel, Donai Pham, Deborah Vatter und Silvio Wermelskirchen haben das Ziel, das Klima an ihrer Schule zu verbessern, und dazu soll das Gymnasium dem deutschlandweiten Netzwerk „Schule mit Courage - Schule ohne Rassismus“ beitreten, dem bereits rund 1.400 Schulen mit einer Million Schülern angehören, darunter bereits die Andernacher Geschwister-Scholl-Realschule und das Kurfürst-Salentin-Gymnasium. Das Konzert für Vielfalt und Toleranz, das jetzt die Schülervertretung gemeinsam mit dem JUZ Andernach veranstaltete, stellt einen ersten Schritt zum Erwerb des Titels „Schule mit Courage - Schule ohne Rassismus“ dar. „Wir hatten von Anfang an die Idee, mit einem vielseitigen Programm die Vielfalt unserer Schule zeigen zu können“, erklärten Mona Conrad und Deborah Vatter vom SV-Team. „Eine Reihe der Musiker sind Schüler und Ehemalige des BvS, sie treten auf, weil sie hinter unserer Idee stehen. Auch die Schulband mit dem Englischlehrer Stefan Ott als Gastsänger ist mit von der Partie.“ Acht Bands der unterschiedlichsten Musikrichtungen, von Heavy Metal über Rap bis Irish Folk, wurden bewusst für das Konzert eingeladen, um unterschiedliche Besucher zusammenzubringen und ihre Offenheit zu fordern. „Natürlich gibt es auch an unserer Schule Probleme“, erläuterte Donai Pham die Initiative der Schülervertretung. „Wir haben eine schulinterne Umfrage gestartet und uns mit den Klassensprechern getroffen - Cyber-Mobbing ist eines der meist genannten Probleme. Daran wollen wir arbeiten und hierfür die Ideen und Unterstützung des Netzwerkes Schule mit Courage - Schule ohne Rassismus nutzen.“ Die Umfrage und das Konzert waren die ersten Schritte auf dem Weg ins Netzwerk, Filmabende und Diskussionsrunden sollen nun folgen. Wann genau sich das Gymnasium mit dem Titel schmücken darf, steht jedoch noch nicht fest.
