Ausstellung „Not macht erfinderisch“ neigt sich dem Ende
Kreativität zwischen Kirche und Museum
Andernach. Die aktuelle Ausstellung im Stadtmuseum „Not macht erfinderisch“ endet am Ostermontag. Nachdem sie in über 50 Städten zu sehen gewesen ist, wird sie nun aufgelöst und die vielfältigen Exponate werden an unterschiedliche Orte gebracht werden. Auch dies ist Anlass am Feiertag, 21. April, zu einer besonderen Veranstaltung - zu einer Finissage - einzuladen.
Der Auftakt findet im Gemeindesaal der Christuskirche (Läufstraße) statt. Um 10.30 Uhr nach dem Gottesdienst wird Hans Schmidt, der Organisator der Ausstellung, über die Hintergründe und das Anliegen der Ausstellung sprechen. Ein kurzer Film (15 Min.) wird das Gesagte illustrieren. Einige Exponate werden erläutert werden - und das alles bei einer Tasse fair gehandeltem Kaffee oder Tee aus dem FaiRegio-Laden, der mit einem Stand zugegen sein wird.
Nach dem Auftakt im „kirchlichen Raum“ findet ein Ortswechsel statt: Im Museum selbst ist - ein letztes Mal - die Gelegenheit, die Ausstellungsstücke anzuschauen. Spielzeuge aus den Ländern der Dritten Welt zeigen etwas von der faszinierenden Kreativität der jungen Leute dort auf. Pädagogisches Material aus einfachsten Mitteln offenbaren den Einfallsreichtum der Lehrer und Lehrerinnen, denen kein großes finanzielles Budget zur Verfügung steht. Und eine Vielzahl von Haushaltsgegenständen machen den modernen Menschen in der westlichen Welt bewusst, mit wie viel Fantasie ausrangierte Sachen recycelt werden können. Gegen 12.30 Uhr endet die Veranstaltung - das Museum bleibt geöffnet bis 17 Uhr. Vor wenigen Tagen wurde Andernach ausgezeichnet: Andernach darf sich nun auch „Fair-Trade-Stadt“ nennen. Diese Auszeichnung soll mit Leben gefüllt werden. Und dazu gehört sicherlich auch, dass die Bürger und Bürgerinnen der Stadt ihr Wissen über die Länder und Menschen in der sogenannten „Dritten Welt“ erweitern. Dazu ist an diesem Ostermontag eine gute Gelegenheit gegeben. Verantwortet wird die Veranstaltung vom katholischen Dekanat, von der evangelischen Kirche, von der ACK (Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen) und vom FaiRegio - Laden auf der Hochstraße.
