Frauen sichtbar machen
Kunstprojekt an der BBS Andernach fördert Sichtbarkeit von Frauen im öffentlichen Raum
aus Andernach
Andernach. „Ich stehe hier!“ – unter diesem Titel setzten sich Schülerinnen des Berufsvorbereitungsjahres der BBS Andernach kreativ mit der Frage auseinander, wie Frauen im öffentlichen Raum sichtbar werden und ihren Platz einnehmen können.
Die Idee, dieses besondere Projekt an die BBS Andernach zu holen, kam von Lehrerin Rebecca Strittmatter. Das von der Künstlerin und Kunstpädagogin Elisabeth Caspar angebotene Projekt wurde in Kooperation mit der Katholischen Familienbildungsstätte Andernach und unter der Schirmherrschaft von Anna Greiner durchgeführt.
Mit Körperumrissen, Handabdrücken und persönlichen Linien hinterließen die Schülerinnen ihre ganz eigenen Spuren. Aus den einzelnen Beiträgen entstand eine gemeinsame, temporäre Wandgestaltung – ein Kunstwerk, das Individualität und Gemeinschaft miteinander verbindet.
Im Mittelpunkt stand eine positive Botschaft: Frauen sind da. Sie sind sichtbar. Sie dürfen Raum einnehmen – ohne anderen den Raum zu nehmen.
Mit viel Freude, Offenheit und Kreativität ließen sich die Schülerinnen auf das Projekt ein und machten aus ihren individuellen Ideen ein gemeinsames Kunstwerk. Ein herzliches Dankeschön gilt Elisabeth Caspar für die kreative Begleitung und vor allem den Schülerinnen, die mit ihren Ideen und ihrer ganz persönlichen Spur gezeigt haben: Jede Einzelne zählt, jede hinterlässt ihre Spur – und gemeinsam wird daraus etwas Besonderes.
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Künstlerin Elisabeth Caspar, Schülerinnen der BBS Andernach, Lehrerin Rebecca Strittmatter Foto: René Weber