Hochstraßennachbarschaft erneut zu Besuch im Weinort
Leutesdorf hat es den Nachbarn angetan
Andernach. Zum zweiten Mal führte es die Hochstraßennachbarschaft St. Antonius in den wunderschönen Weinort Leutesdorf. Insgesamt waren 63 Nachbarinnen und Nachbarn sowie Freunde auf die Reise gegangen. Mit dem Geysirschiff wurde die andere Rheinseite erreicht, dort warteten bereits die Nachbarinnen Monika Fuchs und Uschi Thiele darauf, einige aus der Gruppe mit dem Auto zum Weingut Hugemann zu fahren. Die noch mobilen Nachbarn legten die Strecke zu ihrem Mitglied Rudi Hugemann zu Fuß zurück. Bei strahlendem Sonnenschein wurde in circa 20 Minuten Fußweg das Weingut erreicht. Dort wartete der „Superwinzer“ bereits mit einem Winzersekt zur Begrüßung auf die weit gereiste Gruppe. Amtmann Hans-Josef Fuchs begrüßte die anwesende Schar und war begeistert über die große Beteiligung an dem Ausflug. Aufgrund einer sehr großzügigen Spende des Nachbarn Heinz Günter Schmitt konnte der Amtmann verkünden, dass die Nachbarinnen und Nachbarn sich ordentlich ins Zeug legen müssen, um den zur Verfügung stehenden Betrag in Rebensaft umzuwandeln. Musikalische Begleitung durfte natürlich auch in diesem Jahr nicht fehlen, die Nachbarin Andrea Paulmann, Vizeamtmann Waldemar Thiele und Nachbar Stefan Fischer sowie ein immer wieder gern gesehener Gast, Eberhardt Boers, sorgten für die entsprechenden Klänge mit ihren Saiteninstrumenten. Horst Zerwas ist bei solchen Veranstaltungen seiner Nachbarschaft immer gerne mit dabei und seine kurzweiligen Einlagen, sei es in musikalischer Art oder in Form von Kurzgeschichten, werden immer wieder gerne von allen gehört. Als Imbiss wurde von den fleißigen Damen Fleischkäse mit Brötchen gereicht. Zum leckeren Wein des Superwinzers gab es Salzgebäck als Knabberei. Mit der letzten Fähre wurde nach ausgiebigem Genuss der verschiedenen Weinsorten dann die Heimat wieder angesteuert. Bereits auf dem Rückweg war von einigen Nachbarinnen und Nachbarn zu hören, dass sie auch im nächsten Jahr die gleiche Tour wieder machen möchten. Leutesdorf sei halt immer eine Reise wert und bei Weck, Wein und Wurscht mit handgemachter Musik und tollen Verzeelche kann es wohl nirgends schöner sein. Diese Anregung wird der Schöffenstuhl mit in die Beratung nehmen.
