Politik | 08.08.2015

Rheinische Karnevals-Korporationen e.V.

Mehr Unterstützung für Ehrenamtler

Unterstützung einer Petition über das Internet möglich

Koblenz/Region. Der Dachverband der Karnevalisten, die Rheinische Karnevals-Korporationen e.V., Sitz Koblenz, möchten sich für die vielen in Deutschland ehrenamtlich tätigen Menschen starkmachen und hat eine Petition verfasst, die eineAnerkennung und eine Besserstellung der Ehrenamtlichen zum Inhalt hat. Viele, sehr viele Menschen in Deutschland sind in Vereinen und Verbänden ehrenamtlich tätig. Sie investieren nicht nur ihre Freizeit in die Vereinsarbeit, sie setzen ihre Arbeitskraft und oft auch eigenes Geld für das Gemeinwohl ein. Dabei verzichten sie auf eine finanzielle Anerkennung ihres Einsatzes, denn sie sind ja „ehrenhalber“ tätig. Das soll auch so bleiben. Politiker aller Couleur und in allen öffentlichen Gremien betonen bei jeder sich bietenden Gelegenheit, wie wichtig und unverzichtbar die Arbeit der Ehrenamtlichen in dieser Gesellschaft ist. Das Gemeinschaftsleben in den Dörfern und Städten würde ohne die Vereine in so vielfältiger Weise gar nicht erst stattfinden. Brauchtumspflege, Nachwuchsarbeit, Seniorentreffen, in allen Gemeinden wird durch viele Ehrenamtliche sehr viel für das Zusammenleben getan, was finanziell die Kommunen entlastet oder was es ohne Ehrenamt nicht geben würde. Was wäre ein Ort ohne freiwillige Feuerwehr, freiwillige Helfer in den Sanitätsdiensten, Mitglieder in Musik-, Gesangs- und Schützenvereinen und nicht zuletzt die aktiven Helferinnen und Helfer in den Karnevalsvereinen.

Die Zahl der Vereine und der ehrenamtlichen Tätigkeiten lässt sich beliebig weiter auflisten.

Die RKK hat eine Petition an den Bundestag auf den Weg gebracht, worin die Anerkennung der ehrenamtlichen Arbeit in einer neuen Form beantragt wird, denn mit Ehrenurkunden und Schulterklopfen allein ist es nicht getan. Es soll möglich sein, eine geleistete Ehrenamtszeit von 30 Jahren mit einem Rentenpunkt zu bedenken, der später bei der Rentenanrechnung zum Tragen kommt. Man kann das in etwa damit vergleichen, als Ende der 90er-Jahre die Erziehungszeiten bei Frauen eine zusätzliche Rentenanerkennung erhielten. Für junge Leute im Ehrenamt sollte die Möglichkeit eines Steuerfreibetrages geschaffen werden, damit diese den besonderen Anreiz auch sofort jährlich bei ihrer Steuerabrechnung erkennen können. Zur Unterstützung der Petition brauchen die RKK aber die Hilfe aller ehrenamtlich tätigen Menschen und der gesamten Bevölkerung, die ihrem Antrag mit ihrer Unterschrift beitreten.

Dies kann über das Internet gemacht werden. Unter www.rkk-koblenz.de findet man gleich auf der ersten Seite alle erforderlichen Hinweise, um den Antrag zu unterstützen. Hier sind auch der Wortlaut der Petition und die Begründung veröffentlicht. Der Vorstand der RKK wäre sehr dankbar, wenn sich möglich viele Befürworter der Petition durch ihre Unterschrift anschließen.

Pressemitteilung Rheinische

Karnevals-Korporationen e.V.

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