Allgemeine Berichte | 09.05.2015

Musikalische Weiterbildung an der Grundschule am Nastberg Eich

Mit Musik die Welt ein bisschen fröhlicher machen

Mit Musik die Welt ein bisschen fröhlicher machen

Eich. Schulfrei - da freut sich jeder Schüler. Die Lehrerinnen und Lehrer der Grundschule am Nastberg Eich hatten allerdings keinen freien Tag, denn gemeinsam mit den Erzieherinnen der Katholischen Kindertagesstätte St. Marien Eich und der AWO Kindertagesstätte „Zauberwiese“ Kell nahmen sie an einem Studientag teil. Dieser stand ganz im Zeichen der Musik.

Seit einigen Jahren ist die Grundschule schon „Singende Grundschule“ und Teilnehmer am „JEKISS-Projekt“ (JEdem KInd Seine Stimme), eine Kooperationsmaßnahme mit der Kreismusikschule Mayen-Koblenz. Über die ursprüngliche Ausbildung hinaus sollen Weiterbildungsmaßnahmen wichtige Punkte in der beruflichen Professionalisierung von Erzieherinnen, Erziehern, Lehrerinnen und Lehrern sein. Im Vordergrund stand für die Dozentin und Musikpädagogin Christine Rahn dabei immer die praktische Umsetzung, um die Abfolge der methodischen Schritte zu untermauern.

Die Teilnehmer lernten zu Beginn der Veranstaltung Begrüßungslieder sowie Übungen zur Verbesserung von Haltung, Atmung und Stimmbildung kennen. Zu allen eingeführten Liedern wurden Bewegungselemente und Mini-Choreographien gezeigt, die zum ganzheitlichen musikalischen Lernen beitragen. Im Anschluss wurde die Arbeit mit verschiedenen Instrumenten dargestellt. Dabei kann nicht nur auf das Schulinstrumentarium, sondern auch auf den eigenen Körper (Bodypercussion) zurückgegriffen werden.

Ein besonderes Highlight war das Spiel auf Boomwhackers. Schulleiter und Musiklehrer Markus Gross wurde nun selbst zum Dozenten und zeigte den Kolleginnen und Kollegen Möglichkeiten auf, diese auf Ton gestimmten Kunststoffrohre zum Beispiel zur Rhythmusschulung im Unterricht oder in der Arbeit mit Vorschulkindern einzusetzen. In Gruppenarbeit wurde dann ein elementares Liedrepertoire zu den Jahreszeiten aufgebaut. Dabei mussten die Teilnehmer eigene Ideen und Erfahrungen einfließen lassen, sodass man voneinander profitieren konnte.

Zum Schluss gab es noch Raum für Reflexion und Austausch. Zusätzlich wurden Möglichkeiten der weiteren Kooperation zwischen der Grundschule und den beiden Kindertageseinrichtungen, nicht nur auf dem Gebiet der musikalischen Bildung, diskutiert. Alle Teilnehmer empfanden den Studientag als großen persönlichen Gewinn, da jeder nun konkrete Möglichkeiten in seine Einrichtung hineintragen kann.

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