Freie Wählergruppe Andernach e.V.
Mit Pinsel und Farbe: FWG-Frauen beteiligen sich am Kunstprojekt „Ich stehe hier“
aus Andernach
Andernach. Mit viel Herz und guter Laune griffen die Frauen der Freien Wählergruppe Andernach e. V. (FWG) zum Pinsel und gestalteten gemeinsam eine Leinwandfläche. Anlass war ihre Beteiligung am Kunstprojekt „Ich stehe hier“, das Frauen sichtbar machen und ihre Vielfalt, ihre Lebenswege und ihren Platz in der Gesellschaft in den Mittelpunkt rücken möchte.
Erstmals vorgestellt wurde das Projekt im Rahmen der Andernacher Kulturnacht. Bereits dort waren zahlreiche Frauen der FWG Andernach dabei, um die Aktion zu unterstützen. Gemeinsam mit der Künstlerin Elisabeth Caspar präsentierte die Schirmherrin des Projektes, Anna Greiner, die Idee hinter dem außergewöhnlichen Gemeinschaftskunstwerk.
Bei den FWG-Frauen musste nicht lange Überzeugungsarbeit geleistet werden: Sie waren schnell Feuer und Flamme und vereinbarten noch vor Ort einen Termin für ihre eigene kreative Session. Wenige Tage später tauschten sie Sitzungsvorlagen und Tagesordnungen gegen Pinsel und Farbe und trafen sich im Atelier von Elisabeth Caspar. Mit viel Spaß, Ideenreichtum und einer ordentlichen Portion Elan entstand dort Stück für Stück ihr Beitrag zum Gesamtprojekt.
„Frauen prägen unsere Stadt auf ganz unterschiedliche Weise – in Familien, im Beruf, im Ehrenamt, in Vereinen, in der Kultur und natürlich auch in der Politik. Genau diese Vielfalt möchten wir mit dem Projekt sichtbar machen“, erklärt Anna Greiner, Stadträtin und Ortsbeiratsmitglied in Namedy. „‚Ich stehe hier‘ steht dabei nicht nur für den eigenen Platz, sondern auch für Selbstbewusstsein, Zugehörigkeit und das Miteinander. Jede gestaltete Fläche erzählt ihre eigene Geschichte – und trotzdem werden alle am Ende Teil eines gemeinsamen Kunstwerks.“
Das Projekt verfolgt die Idee, Frauen unterschiedlicher Generationen, Lebenswelten und Hintergründe zusammenzubringen. In Gruppen gestalten die Teilnehmerinnen großformatige Silhouetten und bringen dabei ihre ganz persönlichen Vorstellungen, Farben und Ideen ein. Aus den einzelnen Werken entsteht nach und nach ein großes gemeinsames Zeichen für Präsenz, Vielfalt, Zugehörigkeit und Verbindung. Das Gesamtkunstwerk ist an der Koblenzer Straße zu sehen und macht die Vielfalt und Präsenz der beteiligten Frauen im Stadtbild sichtbar.
Auch für die Frauen der FWG besitzt die Aktion deshalb eine Bedeutung, die weit über einen kreativen Abend hinausgeht.
„Mit fünf Frauen hat die FWG im Andernacher Stadtrat den höchsten Frauenanteil aller Fraktionen. Auch im Vorstand übernehmen Frauen einen wichtigen Teil der Verantwortung und in den Ortsbeiräten bringen sie sich aktiv in die Gestaltung ihrer Stadtteile ein“, erklärt Anja Langenbahn, Stadträtin, Ortsbeiratsmitglied in Miesenheim und Vorstandsmitglied der FWG. „Genau deshalb passt das Projekt so gut zu uns: Es zeigt, wie unterschiedlich Frauen sind, welche Erfahrungen, Lebenswege und Perspektiven sie mitbringen und auf wie vielfältige Weise sie Andernach und unsere Gesellschaft prägen. Mit unserer Beteiligung möchten wir diese Vielfalt sichtbar machen. ‚Ich stehe hier‘ bringt diese Botschaft sehr schön auf den Punkt: Frauen sind da, sie gestalten mit, sie übernehmen Verantwortung – und sie gehören sichtbar in die Mitte unserer Gesellschaft.“
Die Freude am gemeinsamen Gestalten war dabei von Anfang an spürbar. Es wurde ausprobiert, diskutiert, gelacht und mit viel Kreativität gemeinsam entschieden, welche Farben und Konturen das Bild besonders lebendig machen. Am Ende stand nicht nur eine gemeinsam gestaltete Leinwand, sondern vor allem das gute Gefühl, Teil eines Projektes zu sein, das viele unterschiedliche Frauen zu einem gemeinsamen Bild verbindet.
Und so wurde aus einem Abend mit Pinseln und Farbe ganz nebenbei auch eine Botschaft: Wir stehen hier – bunt, sichtbar und zusammen stark.
Pressemitteilung der Freien Wählergruppe Andernach e. V.
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Wir stehen hier – bunt, sichtbar und zusammen stark: die FWG-Mitglieder (v.l.n.r.) Bärbel Schäfgen, Iris Hiller, Raphaela Gehm, Anja Langenbahn, Alina Flerus und Anna Greiner. Foto: FWG Andernach