Neues Musikformat sorgt für einen ausverkauften Juz-Live-Club
Monster Tributes of Rock
Andernach. Kürzlich stand der Juz-Live-Club ganz im Zeichen der „Monster of Rock Festivals“ der 80iger Jahre. Da sorgte schon die Bandauswahl mit Größen wie Ramones, Saxon, Motörhead und Ozzy Osbourne im Vorfeld des Festivals für einen riesen Hype bei den Fans. Den Part des Openers am Festivaltag übernahmen die „Rawönes“ aus Belgien, rein optisch schon als Ramones Tributeband zu erkennen. Mit großer Spielfreude rotzten sie ihr Set runter und schafften es tatsächlich, in einer Spielzeit von 60 Minuten ganze 28 Songs der Punkrocklegenden unter- und die ersten Fans bereits mächtig ins Schwitzen zu bringen. Der nächste Act waren „Crusader“ aus Mannheim. Seit Anfang der 2000er Jahre machen sie sich völlig zu Recht einen Namen als eine der besten „Saxon – Tribute Bands“. Stimmlich und instrumentell perfekt abgestimmt begeisterten sie die Zuschauer, machten massiv Stimmung und ließen die Temperatur im Club beachtlich ansteigen. Jedem, der das große Glück hatte, Motörhead einmal live gesehen zu haben, dürfte es einen Schauer über den Rücken gejagt haben, als Hans Haberkorn mit der legendären Ansage „We are Motörhead an we play Rock ’n’Roll“ den Gig eröffnete. Der Band nimmt man die Liebe zum Original in jeder Phase ab. Die große Spielfreude, das Equipment und natürlich die überaus verblüffende Ähnlichkeit von Frontmann Hans Haberkörn mit Lemmy Kilmister lassen die Fans gewaltig mitgehen. Für einen fetten Sound sorgten Martin und Tom Jäger an den Gitarren und Phil Morris an den Drums. Als Headliner betrat zum Abschluss des Festivals die britisch-deutsche Formation Blizzard of Ozz die Bühne. Wer nicht hinsieht und nur die Stimme von Mojo Solmen / Ozzy hört, kann seinen Ohren kaum trauen. Man kann wirklich glauben, der echte Prince of Darkness hätte sich auf die Bühne des Juz-Live-Club verirrt, so authentisch klingt seine Stimme. Hans Haberkorn (MTOR) und Thomas Schmidt (Kulturamt Andernach), die das Festival gemeinsam organisiert und durchgeführt haben, zeigten sich angesichts des riesigen Fanaufkommens bei der ersten gemeinsamen Veranstaltung total begeistert und freuen sich auf eine weitere Ausgabe im Jahr 2020.
Pressemitteilung des
Kulturamtes Andernach
