Obere Kirchstraßen-Nachbarschaft feierte Karneval
Musik und Spaß im Kolpinghaus
Andernach. Zahlreiche Mitglieder und Freunde der Oberen Kirchstraßen-Nachbarschaft hatten sich im toll dekorierten Saal des Kolpinghauses eingefunden, um einen unterhaltsamen Abend zu verbringen. Brit Johannknecht begrüßte humorvoll und gekonnt alle Narren im Saal und konnte schon zu Beginn unter den Klängen des Panikorchesters das amtierende Andernacher Prinzenpaar samt Hofstaat willkommen heißen. Die Anwesenden bereiteten den Tollitäten mit Alaaf und Ratsch Bumm einen begeisterten Empfang. Nach dem offiziellen Teil, unter anderem auch der Verleihung von Festausschuss- und Prinzenorden verabschiedeten sich seine Tollität Prinz Michael 1. und sein Kanzler Philip König mit einer musikalischen Einlage und brachten damit den Saal zum Brodeln. Unter rauschenden Klängen und viel Stimmung machte sich das Prinzengefolge auf zu ihrem nächsten Termin. Das Programm ging weiter mit einer gekonnten Solo-Darbietung einer jungen Dame. Katharina Versch, Solo-Mariechen der Rot-Weißen Husaren legte einen flotten Tanz auf das Parkett und erntete dafür begeisterten Applaus.
Viel gute Laune im Saal
Eine Oma (Schöffin Gudrun Altenhofen), die sich für ihre Enkel sogar mit Rollerbladefahren fit halten wollte und sich dabei so einige Blessuren zuzog, marschierte durch den Saal und erzählte manche lustigen und dramatischen Begebenheiten aus dem Leben mit ihren Enkeln. Bei Opa und ihr ist es nie langweilig. Die Kindertanzgruppe der Prinzengarde, im Alter von drei bis zehn Jahren, brachte im Anschluss mit ihrem Cheerleader-Tanz viel gute Laune in den Saal und alle Anwesenden dankten mit viel Beifall. Nun war es wieder mal Zeit für einen karnevalistischen Einsatz des Panikorchesters, welches alle zum Schunkeln und Mitsingen animierte und aus der Veranstaltung gar nicht mehr weg zu denken ist. Hilfe, mein Mann geht in Rente!“ Mit diesem Problem hat eine Hausfrau (Doris Schuh) zu kämpfen, da er sich seit einiger Zeit manche Unsitten angewöhnt hat und sie damit immer wieder auf die Palme bringt. Da muss man sich so manchen kleinen Winkelzug einfallen lassen, um den Ehemann aus zu tricksen. Den Abschluss bildete wie in den letzten Jahren eine tolle Darbietung des männlichen Schöffenstuhls und Partner. „Mir sin de Stross eraf jejange“, mit diesem lustigen Lied der Bläck Föös wurde der Saal noch einmal richtig aufgeheizt und alle Anwesenden zum Mitmachen animiert. Brit Johannknecht, die gekonnt durch das ganze Programm geführt hatte, beendete mit einigen humorvollen Abschiedsworten diese abwechslungsreiche Veranstaltung. Der Schöffenstuhl und die dazu gehörenden Partner freuten sich über die vielen lobenden Worte und die positive Resonanz.
