Allgemeine Berichte | 30.06.2017

Förderverein Christuskirche Andernach e. V.

Musikalisch feine und gelungene Veranstaltung

Dvorak-Abend begeisterte das Publikum

Anspruchsvollen Vortrag boten die Künstler ihrem Publikum. privat

Andernach. Der Förderverein der Christuskirche veranstaltete sein zweites Dachkonzert des Jahres. Die zahlreichen Besucher erlebten den Dvorak-Abend als eine musikalisch feine und gelungene Veranstaltung. Unter der Gesamtleitung der Pianistin Renata Horn spielten und sangen die – teils noch jungen – Künstler Kammermusik und Gesangslyrik ausschließlich des tschechischen Komponisten Antonin Dvorak, der von 1841 bis 1904 lebte. Etliche der vorgestellten spätromantischen Werke dürften den Zuhörern unbekannt gewesen sein; sie kamen aber durchweg gut an, auch wegen der gelungenen und geradezu perfekten Darbietung, die viel vorbereitende Arbeit und Engagement aller Beteiligten erfordert haben dürfte.

Nach der Begrüßung durch den Hausherrn, Pfarrer Jürgen Gundalin sprach Ute Winkler-Jahn, die die Gesamtleitung der Institution Dachkonzerte innehat, einleitende Worte zum Werk Dvoraks. Den musikalischen Anfang machte sodann die Familie Horn mit zwei sorgsam einstudierten und gefühlvoll vorgetragenen Stücken, einer dreisätzigen Humoreske (Emanuel Horn: Violine, Nathanael Horn: Klarinette; Renata Horn: Klavier) und einem romantischen Stück aus op. 75 mit zwei Sätzen für Klarinette, Nathanael Horn, und Klavierbegleitung, diesmal am Flügel: Emanuel Horn. Eine dreisätzige Sonatine für Oboe (ursprünglich Violine) und Klavier spielten akkurat, aber auch mit viel Gefühl sodann Stephanie Kindler (Oboe) und Tim Späth (Klavier). Es folgte noch einmal ein romantisches Stück aus op. 75, diesmal mit der Violine Emanuel Horn und am Klavier Nathanael Horn. Erstaunlich, was der junge Emanuel aus seiner Dreiviertel- Geige herausholte. In der zweiten Konzerthälfte stand dann ein auch selten zu hörendes Werk im Mittelpunkt: zehn Gesangsduette aus den „Klänge aus Mähren“, vertonte volksliedhafte Lyrik. Das war schon ein besonderer Genuss zu hören, wie sich die beiden Stimmen des Sopran (Antje Seibeld) und Mezzo-Sopran (Nadja Regehr) ergänzten und ganz ausdrucksvoll-harmonisch aufeinander eingingen. Natürlich lag das auch an der professionellen Vortragskunst der beiden in unserer Region ja bekannten Sängerinnen und der feinsinnigen Begleitung durch die Pianistin Renata Horn. Die Duette wurden in zwei Blocks vorgetragen, dazwischen aber lag ein weiteres musikalisches Highlight. Janine Dörksen trug auf der Violine sehr reif und gefühlvoll eine Romanze vor, sicher und niveauvoll begleitet von Nathanael Horn auf dem Klavier, dessen Spiel die Schulung durch seine Mutter nicht verleugnen kann.

Langanhaltender Applaus belohnte die Künstler. Die Brüder Horn spielten noch als Zugabe einen slawischen Tanz Dvoraks als vierhändiges Klavierstück. Etliche Besucher blieben noch zu einem kleinen Umtrunk und angeregten Gesprächen. Der Förderverein freut sich nicht nur über das rundum gelungene Konzert, sondern auch über einen ansehnlichen Spendenbetrag der weit mehr als 100 Konzertbesucher.

Anspruchsvollen Vortrag boten die Künstler ihrem Publikum. Foto: privat

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