Allgemeine Berichte | 31.05.2019

St. Johannes Nachbarschaft Andernach hält Gedenken

Namenstag des Heiligen Johannes Nepomuk

Seit 2005 trifft man sich, um das Brauchtum den Gedenkens an den Namenspatron zu pflegen.Foto: privat

Andernach. Seit 2005 trifft sich der Schöffenstuhl der St. Johannes Nachbarschaft Andernach jedes Jahr anlässlich des Namenstages Ihres Namenspatrons an der St. Johannes Nepomuk Kapelle am Kurfürstendamm zu einem kurzen Gedenken. Amtmann Albert Schmidt machte deutlich, wie wichtig es gerade in der heutigen modernen Zeit ist, das Brauchtum zu pflegen und Gedenktage zu würdigen. Die Legende vom Märtyrer des Beichtgeheimnisses Johannes Nepomuk ist hinlänglich bekannt und braucht nicht mehr erzählt zu werden. Weniger bekannt ist, was der Ehrenamtmann Heinz Stark im Bistumsblatt Paulinus in Erfahrung brachte. Danach tauchten erste Zweifel an der Legende kurz nach der Heiligsprechung von Johannes Nepomuk im Jahr 1729 auf. Im Archiv des Vatikans fand sich eine Klageschrift des Prager Erzbischofs Johannes von Jentzenstein (†1396). Danach hat König Wenzel neben vielen anderen Attacken auf die Rechte der Kirche auch den politisch motivierten Mord an Generalvikar Johannes Nepomuk zu vertreten, der erst 1393 in den Fluten der Moldau ertrank. Zu diesem Zeitpunkt war die Königin bereits 7 Jahre tot. Auch wenn die Legende vom Beichtgeheimnis nicht belegbar ist, kann doch vermutet werden, dass politisches Kalkül und kirchenamtliche Taktik nichts an der Tatsache ändern, dass Johannes Nepomuk die Freiheit seines Gewissens und die Freiheit seiner kirchlichen Gemeinschaft mutig und unbeirrt verteidigt hat– bis zum Tod. Die St. Johannes Nachbarschaft Andernach wurde am 14. Februar 1926 durch die Neugliederung und Teilung der „Obere Kirchgassen-Nachbarschaft“ eine eigenständige Nachbarschaft und hat heute einen Mitgliederstand von 422 Nachbarinnen und Nachbarn.

Seit 2005 trifft man sich, um das Brauchtum den Gedenkens an den Namenspatron zu pflegen.Foto: privat

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