Netzwerk Konferenz im „Haus der Familie“ in Andernach
Netzwerkkonferenz 2014
Aufgaben und Angebote der Institution
Andernach. Im „Haus der Familie“ in Andernach nahmen 45 Fachkräfte aus dem pädagogischen und sozialen Bereich und dem Gesundheitswesen an der Netzwerkkonferenz 2014 teil.
In der Stadt Andernach ist das Netzwerk Kindeswohl auf der Grundlage des Landes- und Bundeskinderschutzgesetzes sowohl personell als auch räumlich im Haus der Familie verankert und kann auf gewachsene Strukturen aufbauen.
Nach einleitenden Worten durch den Bürgermeister der Stadt Andernach, Claus Peitz, begrüßte Janine Schäfer (päd. Leitung des Hauses), Michaela Heinen vom Landesjugendamt, die als Moderatorin am diesem Nachmittag durch das Programm führte.
Anschließend stellte Janine Schäfer ihr Tätigkeitsfeld als Netzwerkkoordinatorin sowie die Angebote des Hauses vor. Dazu gehören unter anderem: Erziehungs- u. Familienberatung, Frauenselbsthilfegruppe nach Krebs, Int. Frauenfrühstück und vieles mehr.
Hiernach wurde die Umsetzung des Bundeskinderschutzgesetzes in den Geburtskliniken „Guter Start ins Kinder leben“ von der leitenden Hebamme, Claudia Schneider, vom St. Nikolaus Stiftshospital, vorgestellt, wo daran anschließend eine rege Diskussion stattfand, in der Claudia Schneider alle anstehenden und offenen Fragen beantwortete.
Neu in diesem Programm ist unter anderem, die bessere Zusammenarbeit zwischen Hebamme, Arzt, Gynäkologen und Schwestern.
Nach einer Pause, in der einige musikalische Werke von dem elfjährigen Philipp Lukomski auf dem Klavier dargeboten wurden, stellte der Arbeitskreis „ANF“ – Andernacher Netzwerk für Familie – wo die kath. Familienbildungsstätte Andernach federführend ist, ihr Arbeitsfeld durch die Netzwerkkoordinatorin Stephanie Paffhausen und der Familien Netzwerkkoordinatorin vom Jobcenter-Mayen Koblenz, Yvonne Weber-Gras, vor. Zum Abschluss sprach sich Claus Peitz noch bei allen Beteiligten für die Teilnahme an der Konferenz aus und überreichte den Dozentinnen und dem elfjährigen Philipp Lukomski ein Präsent für die gelungene Veranstaltung.
Sein Dank galt auch den Besuchern für die dargebrachten Anregungen und Vorschläge, die in kleinen Arbeitsgruppen ausgearbeitet wurden und dass man einige Vorschläge vielleicht auch in Zukunft davon umsetzen kann.
