Allgemeine Berichte | 11.04.2014

Andernach: Vulkane aus aller Welt, Weltraumflug und Fotospaß - 60.000 Euro investiert

Neue Attraktionen im Geysir-Erlebniszentrum

Sie probierten die neuen Exponate gleich mal aus: (v.l.) Ralf Schunk, zuständig für Wissenschaft und Pädagogik bei der Geysir.Info, Geysir.Info-Geschäftsführer Christian Heller, Oberbürgermeister Achim Hütten und Bürgermeister Claus Peitz. Stadtverwaltung/Maurer

Andernach. Mit dem Start der neuen Saison gibt es im Erlebniszentrum wieder viel Neues zu entdecken. Neben der grundlegenden jährlichen Revision der Exponate, wurde auch ein Teil der Ausstellung um- und neu gestaltet. Die Besucher können sich auch auf drei neue Attraktionen freuen. Insgesamt wurden 60.000 Euro investiert. Die Kulisse, die bisher die Weltkugel in einem Halbkreis kompakt umschlossen hatte, wurde aufgebrochen. Dadurch konnte ein Durchblick auf eine Wand geschaffen werden, die nun als riesige Projektionsfläche genutzt wird. Diese ist ein Teil des neuen Exponats „Vulkanwebcams“, das die Beobachtung von zahlreichen Vulkanen via Webcams ermöglicht. Auf einem Touch-Screen können die Besucher aus einer Reihe von Vulkanen einen bestimmten Vulkan auswählen, über den viele interessante Informationen wie Alter, Höhe, Lage und Typ des Vulkans vermittelt werden. Daneben können die Gäste über eine oder mehrere Webcams einen aktuellen Blick auf den entsprechenden Vulkan werfen. Da viele Vulkane in anderen Zeitzonen liegen, kommt es zwangsläufig vor, dass manche Webcams zeitweise nur Nachtbilder liefern. Zudem passiert manchmal, dass aufgrund der Wetterlage vor Ort mit Schnee oder Nebel nur ein undeutliches aktuelles Bild gesendet wird. Daher können sich die Besucher zusätzliche Fotos des entsprechenden Vulkans ansehen, die Besonderheiten und Details des Vulkans zeigen oder vom Weltraum aus aufgenommen sind. Gleich neben dem Webcam-Exponat befindet sich ein weiteres neues interaktives Exponat. Es handelt sich um einen Multitouchtisch, auf dem verschiedene Anwendungen laufen. Man kann sich über Vulkane und deren Genese in der näheren Umgebung informieren, sich vom Weltraum aus die Erdoberfläche ansehen und dabei auf Großstädte schauen oder einen Flug mit der ISS über das nächtliche Europa machen. Wer jenseits der fachlichen Informationen entspannen möchte, findet dazu am Multitouchtisch genügend Möglichkeiten. Man kann zu Zweit oder zu Viert eine Partie Airhockey spielen oder seine Geschicklichkeit testen, indem man Bilder und Filme von verschiedenen Geysir-Motiven als Puzzle zusammensetzt.

Um Freunde und Bekannte direkt über den Besuch beim Geysir Andernach zu informieren oder einfach nur einen lustigen Gruß zu schicken, kann man am neuen Fotopunkt „Grüne Bank“ von sich ein Foto machen, dies auf den Multitouchtisch laden und dann per E-Mail in alle Welt verschicken.

Oberbürgermeister Achim Hütten und Bürgermeister Claus Peitz probierten im Beisein von Geysir.Info-Geschäftsführer Christian Heller und Betriebsleiterin Stefanie Dietzler die neuen Exponate aus. „Das sind tolle Neuerungen, die unser Erlebniszentrum noch ein Stück attraktiver machen“, sagte Oberbürgermeister Hütten. „Hier kommt modernste Technik zum Einsatz - das ist zukunftsweisend“, so Hütten, der die Weitsicht der Verantwortlichen lobte, die ständig an der Weiterentwicklung der interaktiven Ausstellung arbeiten. Die Neuerungen im Erlebniszentrum sind ein erstes Ergebnis des Ausstellungsentwicklungskonzeptes, das von der Geysir.info kürzlich erstellt worden war. Dabei wurden Leitlinien erarbeitet, die nun Schritt für Schritt in den nächsten Jahren umgesetzt werden. Dabei ist es ein zentrales Anliegen, die Ausstellung, die interaktiven Exponate und die dargestellten Fachinformationen auf einem aktuellen Stand zu halten. Die Besucher sollen erkennen, dass Haus und Ausstellung immer Top in Schuss sind.

Pressemitteilung

der Stadt Andernach

Sie probierten die neuen Exponate gleich mal aus: (v.l.) Ralf Schunk, zuständig für Wissenschaft und Pädagogik bei der Geysir.Info, Geysir.Info-Geschäftsführer Christian Heller, Oberbürgermeister Achim Hütten und Bürgermeister Claus Peitz. Foto: Stadtverwaltung/Maurer

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