Zehntes Buch in fast 20 Jahren zur Stadtgeschichte
Neue Ausgabe der „Andernacher Annalen“ erschienen
Andernach. Vor etwa 19 Jahren erschien die erste Ausgabe der „Andernacher Annalen“, eine Zusammenstellung von Aufsätzen zur Andernacher Geschichte. Jetzt wurde die zehnte Ausgabe in den Handel gebracht. Wie gewohnt schrieben Mitglieder des Historischen Vereins selbst oder ließen schreiben (etwa Vorträge, die vor dem Verein gehalten wurden). Bürgermeister Claus Peitz nannte das Buch während der Vorstellung am 1. August eine „interessante Lektüre“ über die Geschichte Andernachs. Es sei eine „Lektüre von Andernachern für Andernacher“, sagte er. Letztmalig beteiligte sich Dr. Klaus Schäfer als Redakteur. Er wird aber weiter als Autor für die „Andernacher Annalen“ zur Verfügung stehen.
Günter Haffke betonte, die ehrenamtliche Mitarbeit aller Beteiligten in den fast 20 Jahren. Insgesamt zählte er „fast 50 Autoren“ - übrigens ist auch eine Dame aus Neuwied unter den Autoren. Der fleißigste Schreiber war Wolfgang P. Fischer mit 17 Aufsätzen. Haffke dankte Dr. Schäfer, der trotz der zusätzlichen Arbeit im Kulturamt erst einmal weitermachte, bis diese Ausgabe druckreif war.
Ein Blick ins Inhaltsverzeichnis: Axel von Berg: „Stadtkerngrabung im römischen Andernach auf dem Weissheimer-Gelände der ehemaligen Malzfabrik“. Klaus Schäfer: „Im Erdreich geborgen, aus dem Rheingezogen - Mühlsteine und ein rätselhafter Flurstein.“ Dieter A.H. Kamptz: „Das Bollwerk Andernachs und seine Künstler.“ Norbert Jahn: „Marktgeschichte(n) - Wenn Steine reden könnten.“ Heinz Stark: „Das Jahrhunderthochwasser von 1784.“ Charlotte Fichtl-Hilgers: „THONET - eine weltberühmte Familie vom Mittelrhein.“ Wolfgang P. Fischer: „Die Gründung einer jüdischen Synagogengemeinde in Andernach.“ Martin Roggatz: „Landjuden in der Pellenz.“ Günter Haffke: „Pfarrer, Lehrer, Journalisten und andere Literaten und Dichterinnen in Andernach (19. / 20. Jahrhundert)“. Eine Besonderheit dieser Ausgabe ist die Aufnahme einer Erzählung von Helmut Domke („Die Fähre. Eine Erzählung“).
Das Buch wird wie gewohnt im Andernacher Buchhandel erhältlich sein. Die Ausgabe kostet 17,90 Euro. In der zehnten Ausgabe erscheinen die „Annalen“ in einer Auflage von 300 Stück. Zuvor wurden stets 500 gedruckt. Doch einige Restbestände veranlassten zur kleineren Auflage. Auch für die älteren Ausgaben will man künftig aber verstärkter werben, etwa während der Kulturnacht.
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