FÖRDERVERREIN CHRISTUSKIRCHE ANDERNACH E. V.
Neuwieder Philharmoniker begeisterten
Konzert im Rahmen der Dachkonzerte
Andernach. Kürzlich gastierte die Junge Philharmonie Neuwied in der Christuskirche Andernach im Rahmen der sogenannten Dachkonzerte, die vom Förderverein Christuskirche Andernach e. V. unter der Federführung von Frau Winkler-Jahn veranstaltet werden. Das Neuwieder Orchester beteiligte sich unentgeltlich an dieser Reihe von Benefizkonzerten zugunsten des Erhalts der Christuskirche. Der in Andernach lebende und hier aufgewachsene Dirigent und Orchesterleiter Andreas Weis stellte ein ansprechendes Programm mit Werken von Schubert, Rode und Mozart vor. Nach der Begrüßung durch den Hausherrn Pfarrer Gundalin machte Franz Schuberts „Ouvertüre im italienischen Stil“ in D-Dur den Anfang, die der Dirigent und sein junges Orchester so locker und beschwingt rüberbrachten, wie sie von Schubert gedacht war. Im Anschluss dann das wohl bekannteste Violinkonzert des französischen Komponisten Jaques Rode, das 7. Violinkonzert in a-moll, in dem auf klassischem Boden schon deutlich romantische Elemente aufkommen. Als Solistin wagte sich an dieses schwierige Werk Viktoria Scharenberg, seit zwei Jahren Konzertmeisterin des Orchesters. Sie studiert neben der Schulmusik Solovioline in Köln bei Professor Triner und setzt demnächst ihr Studium an der renommierten Musikhochschule Folkwang in Essen fort. Nach der Pause kam dann Mozarts Sinfonie Nr. 40 in g-moll zur Aufführung. Ihre Aufführung gelang zur vollen Zufriedenheit des Publikums, vor allem der ob seiner Länge schwer zu meisternde 2. Satz. Der Lohn: langanhaltender Applaus mit mehreren „Vorhängen“. Silke Nickel, Vorsitzende des Fördervereins, lobte den Einsatz des Orchesters und freute sich über zahlreiche Spenden, die dem Erhalt der Christuskirche zugute kommen.
