Allgemeine Berichte | 15.04.2016

Strömungsretter der DLRG Andernach trainierten

Notfall am Pyrmonter Felsensteig

Die DLRG-Strömungsretter simulierten eine Bergung an einer äußerst schlecht zugänglichen Stelle.

Andernach. „Regelmäßiges Training ist die Grundlage der individuellen Verbesserung.“ Unter diesem Motto trainierten zum wiederholten Mal die Strömungsretter der DLRG-Ortsgruppe Andernach für den Ernstfall. Diesmal hatten sie sich den 2015 als besten Traumpfad ausgezeichneten Wanderweg ausgesucht, den Pyrmonter Felsensteig. Dort wurden an einem 30 Meter hohen steilen Schieferabhang Evakuierungstechniken geübt: Es sollte eine „abgestürzte“ Person gesichert, erstversorgt und schonend den Abhang hinaufgebracht werden. Wegen der schlechten Zugänglichkeit der Stelle mussten alle Maßnahmen mit Muskelkraft erfolgen, so zum Beispiel mit Hilfe von Seilsystemen. Deshalb müssen Strömungsretter nicht nur körperlich fit sein und die Anwendung der Rettungsmittel und -techniken perfekt beherrschen, sondern auch teamfähig sein – auch wenn einmal, wie bei dieser Aufgabe, kein Wasser im Spiel ist. Während der fünfstündigen Übung nutzten interessierte Wanderer die Gelegenheit, sich bei den Andernacher Fachleuten über deren Tätigkeiten zu informieren. So war diese Maßnahme für alle ein Gewinn: Die Strömungsretter konnten ihre Fähigkeiten im Steilhang vertiefen, und die Wanderer auf dem Pyrmonter Felsensteig können beruhigt den Weg benutzen, denn es gibt Menschen, die ihnen auch in diesem schwer zugänglichen Gelände im Ernstfall sehr engagiert und professionell helfen können.

Die DLRG-Strömungsretter simulierten eine Bergung an einer äußerst schlecht zugänglichen Stelle.

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