Allgemeine Berichte | 18.07.2013

Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V. / Dekanat Andernach-Bassenheim

Orientierung fürs Leben finden

Paten wollen Jugendliche vor dem Sprung in die Ausbildung gezielt fördern

Die Ausbildungspaten trafen sich zum ersten Schulungstag.privat

Andernach. Mit dem Projekt Ausbildungspatenschaft wollen Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr e.V. und Dekanat Andernach-Bassenheim einen Beitrag zur gezielten Förderung von Jugendlichen im achten oder neunten Schuljahr leisten. In einem ersten Schritt wurden ehrenamtliche Paten auf ihre Aufgabe vorbereitet. Sie trafen sich zu einem Schulungstag im Andernacher Bischof-Bernhard-Stein-Haus. Ausbildungspatenschaften bedeuten, dass einzelne Jugendliche über einen begrenzten Zeitraum von ehrenamtlich aktiven, berufs- und lebenserfahrenen Paten oder Patinnen begleitet werden. Die Paten stehen mit Rat und Tat zur Seite, um die Jugendlichen in schulischen Fragen, im Praktikum, bei der Berufsfindung, Bewerbung oder Lehrstellensuche zu unterstützen. Erfahrungen haben gezeigt, dass die regelmäßige Begleitung durch Patinnen oder Paten den Jugendlichen in dieser wichtigen Lebensphase hilft, sich selbst zu finden und Orientierungen für das eigene Leben zu gewinnen. Dies können grundlegende Werte, Lebensfragen oder erste berufliche Wünsche sein. Die Paten helfen den Jugendlichen, ihre Interessen zu sortieren, Werte zu benennen, Schritte zu gehen und Zielrichtungen zu verfolgen. Wie in einer Patenschaft diese Aufgaben umgesetzt und Ziele erreicht werden können, wurde im Rahmen des Schulungstages der Ehrenamtlichen besprochen. Die Erinnerung an die eigene Schulzeit und Jugend machte deutlich, aus welchen Gründen man eine Patenschaft übernehmen möchte und sei es, wie bei einem Teilnehmer, aus Dankbarkeit: „Ich hatte im Leben sehr viel Glück und will mit der Begleitung von Jugendlichen etwas von dem zurückzugeben, was ich in einem langen und guten Berufsleben an Positivem erfahren habe.“ Einen Einblick in heutige Lebenszusammenhänge junger Menschen gab Pastoralreferent Alexander Just und bezog sich dabei auf Ergebnisse der Sinus Milieu Studie für unter 18-Jährige. Irmgard Hillesheim, Sozialarbeiterin und Projektkoordinatorin des Caritasverbandes, benannte Aufgaben und Grenzen einer Patenschaft: „Auf der Basis des Einverständnisses der Eltern geht es darum, mit den Jugendlichen Ziele der Begleitung abzusprechen.“ Der Schulsozialarbeiterin, welche die Jugendlichen und deren Erziehungsberechtigte über die Möglichkeiten der Ausbildungspatenschaft informiert, kommt dabei eine wichtige Schlüsselrolle zu. Dipl. Sozialpädagogin Salinda Stüber vom Caritasverband Rhein-Mosel-Ahr ist in diesem Sinne auch Referentin in der Schulung. Nur über Gespräch und Vertrauen kann eine Patenschaft gelingen, weshalb sich die Gruppe im nächsten Schritt mit den Themen „Kommunikation und Vertrauensaufbau“ beschäftigte. Hierzu boten die Vertreter des Dekanates kleine, mit praktischen Beispielen gemischte Theorieimpulse. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern konnte Dekanatsreferent Uli Britten am Ende dieses inhaltsreichen Schulungstages ein Zertifikat überreichen.

Die Ausbildungspaten trafen sich zum ersten Schulungstag.Foto: privat

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