Konzert des MGV „Frohsinn“ Namedy
Otmar Freitag wird verabschiedet
Langjähriger Kantor übergab den Taktstock an seinen Neffen
Namedy. Seit nunmehr 37 Jahren übt Kantor Otmar Freitag die Dirigentschaft beim MGV „Frohsinn“ 1892 Namedy e.V. aus. Im Januar 1977 übernahm der studierte Kirchenmusiker und ehemalige „Regensburger Domspatz“ bei dem Namedyer Chor den Taktstock.
Sein beim Studium auf der „Hochschule für katholische Kirchenmusik“ in Regensburg erworbenes Wissen konnte er zum Teil an die Sänger weitergeben. Insbesondere seine Erfahrungen bei den „Domspatzen“ kamen ihm im Bezug auf die Stimmbildung zugute. Er legte auch bei den Namedyer Sängern großen Wert auf die Betonung und deutliche Aussprache bei den Chorproben. Seinem Können war es zu verdanken, dass der MGV Namedy ein ausgewogener Klangkörper wurde, der heute ein gern gehörter Chor bei Konzerten und Freundschaftssingen ist. Zum 1. Juli 2014 übergab Kantor Freitag den Dirigentenstab an seinen Neffen Bernd Heilig, der, wie er den Chormitgliedern versicherte, in der Art und Weise seines Onkels weitermachen möchte. Die erste große Herausforderung für den neuen Dirigenten dürfte wohl das der Verabschiedung von Otmar Freitag gewidmete Konzert, das am 18. Januar im Spiegelsaal auf Schloss Burg Namedy stattfindet, sein. Die Vorbereitungen sind schon in vollem Gange. Teilnehmer sind neben dem MGV Namedy noch der MGV „Harmonie“ Kempenich sowie als Solist Andreas Molitor (Tenor). Otmar Freitag wird dem MGV auch weiterhin verbunden bleiben. So hat er versprochen, wenn „Not am Mann“ sei, als Chorleiter auszuhelfen. Auch als Pianist will er dem Chor zur Verfügung stehen. Sogar als Chorsänger konnte man bei den letzte Proben Otmar Freitag in den Reihen des 2. Basses hören.
