Medienkompetenz fördern
PIKSL Labor führte Workshop an der August-Horch-Schule Andernach durch
aus Saffig
Andernach. Wie viel Zeit verbringe ich am Tag mit meinem Smartphone? Welchen Einfluss haben soziale Medien auf meinen Alltag und meine Gesundheit? Und warum greife ich überhaupt so oft zum Handy? Diese und weitere Fragen wurden bei einem Medienkompetenz-Workshop des PIKSL Labor Andernach in der August-Horch-Schule Andernach (BBS) thematisiert. Das Angebot richtete sich an Schülerinnen und Schüler im Berufsgrundschuljahr und wurde von Mediendozentin Angela Nachtsheim durchgeführt. Unterstützt wurde sie von Tatiana Fabian, die derzeit ihren Bundesfreiwilligendienst im PIKSL Labor absolviert.
Im Rahmen des 90-minütigen Workshops wurden Vor- und Nachteile von Smartphones und Social Media erarbeitet und psychologische Hintergründe zu Suchtverhalten erläutert. Zudem reflektierten die Schüler das eigene Nutzungsverhalten und legten individuelle Regeln zur Smartphone-Nutzung fest. Ergänzend wurden praktische Übungen durchgeführt, um die Klasse für einen bewussten Umgang mit dem Handy zu sensibilisieren. Die Schülerinnen beschrieben etwa ihre Gefühle beim Abgeben der Geräte und hinterfragten ihre Absicht bei jeder Bildschirmentsperrung. Die Übungen sorgten bei vielen für überraschende Erkenntnisse und regten zur weiteren Reflexion an. Den Abschluss des Workshops bildete ein interaktives Quiz zu Fake News und einem gesunden Umgang mit Medien.
Rebecca Strittmatter, die Inklusionsbeauftragte der BBS, bedankte sich herzlich für den Einsatz: „Die Förderung eines kompetenten und verantwortungsvollen Umgangs mit digitalen Medien ist gerade im Jugendalter von großer Bedeutung. Wir freuen uns daher sehr, dass unsere Schule hierbei durch das inklusive PIKSL-Team unterstützt wird“. Zukünftig ist eine feste Zusammenarbeit im Bereich der Medienbildung geplant, um die Schülerinnen und Schüler nachhaltig auf die Anforderungen der digitalen Zukunft vorzubereiten.
