Allgemeine Berichte | 27.03.2015

Förderverein für das Krankenhaus St. Nikolaus-Stiftshospital

Palliativabteilung erneut bedacht

Stiftung „Eheleute Kilzer-Schönberg“ würdigt Engagement

Über die Unterstützung freuen sich (v.l.): Pflegemanagerin Patrycja Gwozdz, Ärztl. Direktor Prof Dr. Armin Steinmetz, Stiftungsbeiratsvorsitzender Hans Kaeß, stv. Vors. Dr. Michael Nickel, Beisitzerin Elfriede Zimmermann, Beisitzer Matthias Görgen, Vorsitzender Josef Nonn, Geschäftsführer Dieter Kamptz, Geschäftsführerin des Krankenhauses Cornelia Kaltenborn, Geschäftsführer der Stiftung Eheleute Kilzer-Schönberg JochenSiewert und Schatzmeister Friedel Sauerborn. Wolfgang Pape

Andernach. Die Mitgliederversammlung des Fördervereins für das Krankenhaus St. Nikolaus-Stiftshospital bildete den Rahmen für die Übergabe einer Spende der Stiftung „Eheleute Kilzer-Schönberg“ in Andernach. Zweck dieser Stiftung ist die materielle Förderung und Unterstützung von alten, kranken, behinderten und verarmten Personen in Andernach. Diese Stiftung gehört zweifelsfrei zu den drei großen Stiftungen in Andernach und ist seit vielen Jahren in der Lage, dort zu helfen, wo die Not es erfordert. Der Stiftungsbeiratsvorsitzende Hans Kaeß und der Geschäftsführer Jochen Siewert nutzten die Gelegenheit, im Rahmen der Mitgliederversammlung des Fördervereins eine erneute Spende, die zweckgebunden für die Palliativeinheit des Stiftshospitals ist, zu überreichen. Sie wiesen darauf hin, dass die Arbeit mit den Schwerkranken nicht genug gewürdigt werden könnte und dass die Stiftung das segensreiche Wirken des Krankenhauses, der hauptamtlichen Mitarbeiter, aber auch der ehrenamtlichen Helfer in der Betreuung dankbar anerkennt. Der Vorsitzende des Fördervereins Josef Nonn sprach sich seinerseits im Namen des Vorstandes für die wiederholte Unterstützung durch die Stiftung aus, deren Förderung in vielen Bereichen des täglichen Lebens unverzichtbar sei.

Sterbebegleitung

Immer häufiger wird das Thema Sterben kontrovers, aber trotzdem mit der notwendigen Sensibilität und Sachlichkeit quer durch alle Bevölkerungsschichten und politischen Organisationen geführt.

Eine Legalisierung einer aktiven Sterbehilfe wird nicht benötigt, wenn wir noch nicht einmal in der Lage sind, Verantwortung für die Unterlassung von Maßnahmen bei einem sterbenden Menschen zu übernehmen.

Es wird vielmehr eine Stärkung aktiver Sterbebegleitung gebraucht, also Hilfe beim statt Hilfe zum Sterben. Die Basis und Strukturen dafür gibt es bereits, zum Beispiel in Form von Hospizen und ambulanter oder stationärer palliativer Versorgung.

Palliativeinheit vergrößert sich

Das Ziel der Palliativmedizin ist es, die Lebensqualität in einem Krankheitsstadium, in dem eine Heilung der Erkrankung nicht mehr möglich ist, zu verbessern.

Dank der Palliativmedizin bleibt dem Patienten eine gute Lebensqualität bis zum letzten Moment würdevoll erhalten. Ein selbstbestimmtes und lebenswertes Leben kann auch bei einer unheilbaren Erkrankung ermöglicht werden, was seit dem Jahre 2009 auf der speziell ausgestatteten Palliativeinheit der St. Nikolaus-Stiftshospitals GmbH geschieht. Es besteht aber auch eine enge Kooperation mit den ehrenamtlichen Hospizhelfern der kirchlichen Sozialstation Andernach und den Palliativ-Care-Teams der umliegenden Sozialstationen.

Für das Krankenhaus freuten sich die Geschäftsführerin Cornelia Kaltenborn, der Ärztliche Direktor Prof. Dr. Armin Steinmetz und die Pflegemanagerin Patrycja Gwozdz, die ihrerseits auch die mehrfache Hilfe des Fördervereins selbst für die Palliativeinrichtung herausstellten.

Auf Grund der gestiegenen Anforderungen ist die Abteilung in den letzten Jahren stets erweitert worden, ein weiterer Ausbau steht sicherlich in der nächsten Zeit an.

Über die Unterstützung freuen sich (v.l.): Pflegemanagerin Patrycja Gwozdz, Ärztl. Direktor Prof Dr. Armin Steinmetz, Stiftungsbeiratsvorsitzender Hans Kaeß, stv. Vors. Dr. Michael Nickel, Beisitzerin Elfriede Zimmermann, Beisitzer Matthias Görgen, Vorsitzender Josef Nonn, Geschäftsführer Dieter Kamptz, Geschäftsführerin des Krankenhauses Cornelia Kaltenborn, Geschäftsführer der Stiftung Eheleute Kilzer-Schönberg JochenSiewert und Schatzmeister Friedel Sauerborn. Foto: Wolfgang Pape

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