DLRG Andernach trainierte und zeigte sich
Rettung aus dem Rhein
Andernach. Das Hallenbad Andernach ist in den Sommerferien geschlossen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Aktiven der DLRG sich ausruhen würden. Auch in den Ferien üben die Jugendlichen und Erwachsenen der Ortsgruppe das Retten theoretisch und praktisch. Kürzlich wurde das Retten von Personen aus dem Rhein mit einem Rettungsboot trainiert. Die Strömungsretter der Ortsgruppe konnten daneben einen „Verunfallten“ mittels Schleifkorbtrage über einen Steilhang aus dem Wasser retten. Gleichzeitig waren Taucher beschäftigt, unter Wasser nach Vermissten oder Gegenständen zu suchen. Nicht ganz zufällig war das SWR-Fernsehen anwesend und filmte das Geschehen. Zu dem geplanten Thema „Jugend in den Vereinen“ kann die DLRG Andernach eine ganze Menge erzählen und zeigen. Sehr eindrucksvoll wurde am und im Wasser demonstriert, wie sich die Jugendarbeit auszahlt. Die Ortsgruppe Andernach investiert personell und finanziell, aber auch organisatorisch. Über die Hälfte der Teilnehmer der Übung waren Jugendliche und junge Erwachsene. Diese dürfen und sollen auch Führungsaufgaben übernehmen - und „Alte Hasen“ ordnen sich unter. Insgesamt hat die Ortsgruppe damit keine Nachwuchssorgen, kennt aber genau diese Probleme aus vielen befreundeten Vereinen.
Die heutige Übung wurde mit Erfolg und Spaß an der Sache beendet. Der bittere Ernst war in den letzten Wochen oft genug Gast am Rhein. Die DLRG hat als oberstes Vereinsziel die Bekämpfung des Ertrinkungstodes. Die DLRG bitten eindringlich, die Gefahren des Rheins nicht zu unterschätzen. Wer im Naturgewässer schwimmen will, kann dies in unmittelbarer Nähe entspannt und sogar bewacht tun, zum Beispiel im Laacher See.
