Allgemeine Berichte | 18.07.2014

Stadtwerke Andernach setzen auf „Tor zur Welt“ - Umsatz-Vize unter Binnenhäfen in RLP

Rheinhafen ist das „Tor zur Welt“

Rheinhafen ist das „Tor zur Welt“

Andernach. Die Stadtwerke Andernach GmbH (SWA), hundertprozentige Tochtergesellschaft der Stadt, präsentierte in einem Jahrespressegespräch die Entwicklung ihrer umsatzstärksten Sparte, den Andernacher Rheinhafen. Die SWA-Geschäftsführer Jan Deuster und Lars Hörnig, laut Oberbürgermeister Achim Hütten ein „congeniales Duo“, konnten von einem erfreulichen Geschäftsjahr berichten. Mit einem Gesamtumschlag von 2,9 Mio. Tonnen steigerte sich die verladene Gütermenge in 2013 gegenüber dem Vorjahr um 5,6 Prozent. Die äußeren Rahmenbedingungen (kein Hoch- oder Niedrigwasser) und die gute konjunkturelle Lage spielten der engagierten 36-köpfigen Hafenmannschaft unter der Leitung von Thomas Kimma dabei sicherlich in die Hände.

Bestandserhaltung notwendig und teuer

Drei Millionen Euro wurden von den Stadtwerken im vergangenen Geschäftsjahr in den Bereich Rheinhafen und Bestandsanlagen (beispielsweise für Sanierung) investiert. Das, trotz Umsatzsteigerung, für 2013 ausgewiesene Defizit in Höhe von 1,9 Mio. Euro erkläre sich, so die Geschäftsführung, aus hohen Abschreibungen und die vielfältigen bestandserhaltenden Investitionen, sei aber mit Blick auf die mit 56 Prozent ausgewiesene gute Eigenkapitalquote der SWA unkritisch.

Für dieses Jahr (Umschlagsteigerung 2,2 Prozent gegenüber dem 1. Halbjahr 2013) sei ebenfalls eine positive Veränderung zu erwarten, führte Jan Deuster aus, die jedoch aufgrund des Juni-Niedrigwassers etwas moderater ausfallen würde. Insbesondere sei der Containerbereich (über 130.000 TEU) auf Wachstumskurs. Umfangreiche Sanierungsmaßnahmen, zum Beispiel für die Befestigung des Stromhafen-Ufers, stehen auch in diesem Jahr an. Die Kosten für die Maßnahmen wurden mit über 1,4 Mio. Euro beziffert. Die Aufträge zur Ausführung der Arbeiten vergab die SWA an Unternehmen aus der Region. Somit fördere sie den regionalen Wirtschaftskreislauf, betonte Jan Deuster.

Rheinhafen erweist sich als „Tor zur Welt“

Der Rheinhafen von Andernach blickt bereits auf eine 2000 Jahre zurückliegende Geschichte und bewegte Vergangenheit zurück, die bis in die Römerzeit reicht. Der seit 2013 zweitgrößte Hafen (umschlagsbezogen) unter den neun größeren Binnenhäfen in Rheinland-Pfalz, ist einer der traditionsreichsten Standorte für den Güterumschlag. Überwiegend bewegt sich das Umschlagsgeschäft des Andernacher Rheinhafens in der Land-zu-Wasser-Verladung. Die SWA-Geschäftsführer unterstrichen die professionelle trimodale Eigenschaft des Logistikzentrums am Mittelrhein zwischen Stromkilometer 611,7 bis 612,6. Verladen werden im Stromhafen bzw. im Hafenbecken Massengüter, Stückgüter, Schwerlastgüter und Container. Neben der Verladung auf Binnenschiffe kann auch die Bahn auf der über vier Kilometer langen Gleisinfrastruktur im Rheinhafen als Verkehrsweg genutzt werden. Die allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen lassen die Stadtwerke Andernach positiv in die Zukunft schauen. Immer mehr Unternehmen entdecken den Weg über die Wasserstraße und den Andernacher Rheinhafen als „Tor zur Welt“.

Ein Blick ins Hafenbecken.

Der Rheinhafen Andernach.

Führungsmannschaft und Stadtspitze auf der Dachterrasse des KLV-Terminals: Bürgermeister Claus Peitz, Lars Hörnig, Thomas Kimma, Jan Deuster und Oberbürgermeister Achim Hütten.Fotos: MKA

Rheinhafen ist das „Tor zur Welt“
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