Richtfest der Krippenbauer
Mit Deko und Tieren Leben in die Krippe gebracht
Andernach. Als das erste Spiel der „Lebenden Krippe“ auf dem Andernacher Adventsmarkt startete, bewunderten die Zuschauer wie seit nunmehr 20 Jahren das lebensgroße Bauwerk auf dem Marktplatz. Doch bevor die Scheune mit Leben gefüllt werden konnte, waren wieder einige Wochen Arbeit vonnöten. Die ehrenamtlichen Krippenbauer, die von Werner Eller und Walter „Kessi“ Kesselem vom Andernacher Baubetriebshof tatkräftig unterstützt wurden, begannen nach dem Martinstag mit dem Bau. Und wie immer galt: Es gibt keinen Bausatz, alles wird in Handarbeit mit Können und der richtigen Portion Arbeitslust erbaut.
Traditionell feierten die Krippenbauer wenige Tage vor der Eröffnung das Richtfest gemeinsam mit der Stadtspitze und Beschäftigten von Andernach.net, die während des Marktes wieder in einer eigenen Bude permanent vor Ort sein werden.
Spielleiter Thomas Manstein - zugleich Chef der Prinzengarde, die Krippenbauer wie -Spieler stellt - dankte den Erbauern für den großen Einsatz und unterstrich die Unterstützung durch die Stadt Andernach. Oberbürgermeister Achim Hütten entgegnete, man dürfe nicht nur in Sonntagsreden die Ehrenamtlichen loben, sondern müsse sie auch tatsächlich unterstützen. Die Krippe, so der OB, sei jedes Jahr „ein klein wenig anders“ und vielleicht auch „ein klein wenig schöner“.
Davon können sich die Besucher des Adventsmarktes nun selbst überzeugen - in diesem Jahr sogar noch an Heiligabend, wenn um 15 Uhr die letzte Vorstellung beginnt. WPA
