Politik | 02.09.2026, 08:03 Uhr

Mitglieder fördern Aktivität

SPD Andernach stärkt Mitgliedereinbindung und Kommunikation vor Ort

Udo Dames, Bianka Hörnig, Clemens Hoch MdL
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Andernach. Nach der Neuwahl ihres Vorstandes will die SPD Andernach künftig noch stärker Mitglieder einbeziehen, die sich mit ihren Ideen, Erfahrungen und Interessen in die politische Arbeit vor Ort einbringen möchten. Die neue Doppelspitze aus Bianka Hörnig und Udo Dames setzt dabei auf eine breitere Verteilung von Verantwortung und klare Zuständigkeiten.

„Der Stadtverband – das sind wir alle. Und genau so wollen wir künftig auch arbeiten“, sagt Bianka Hörnig. „Wir haben Mitglieder mit ganz unterschiedlichen Erfahrungen und Stärken. Manche möchten sich dauerhaft engagieren, andere vielleicht bei einem bestimmten Thema oder einer einzelnen Aktion. Für beides wollen wir Raum schaffen.“

Dass sich im neu gewählten Vorstand sowohl bekannte Gesichter als auch Mitglieder zusammenfinden, die neu oder wieder stärker aktiv werden, sieht Hörnig als besondere Chance. „Wir wollen Bewährtes mit neuen Ideen verbinden. Ich glaube, dass diese Mischung gut zu uns und auch in diese Zeit passt.“

Um Verantwortung breiter zu verteilen, arbeitet der neue Vorstand mit festen Zuständigkeiten. Teams kümmern sich um Geschäftsführung und Organisation, Öffentlichkeitsarbeit und Kampagnen sowie Mitgliederbetreuung und Parteikultur. Dabei geht es der neuen Doppelspitze nicht darum, zusätzliche interne Strukturen zu schaffen, sondern Aufgaben verlässlich zu verteilen und zugleich mehr Möglichkeiten zur Mitarbeit zu eröffnen.

„Nicht jeder muss alles machen“, sagt Udo Dames. „Wenn Menschen wissen, wo sie sich mit ihren Interessen und Fähigkeiten einbringen können, wird es leichter, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen. Genau das wollen wir erreichen.“

Dabei soll die neue Arbeitsweise ausdrücklich über den gewählten Vorstand hinausreichen. Mitglieder sollen eigene Themen und Ideen einbringen oder sich gezielt an Aktionen und Projekten beteiligen können.

Für Hörnig und Dames ist die neue Aufstellung jedoch kein Selbstzweck. Entscheidend sei, was daraus für die politische Arbeit in der Stadt entstehe.

„Natürlich werden wir als SPD auch daran gemessen, was in Mainz oder Berlin passiert“, sagt Hörnig. „Aber unser Maßstab hier ist Andernach. Wir wollen zuhören, genau hinschauen und uns fragen: Was braucht unsere Stadt – und was können wir als SPD vor Ort dazu beitragen?“

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Udo Dames, Bianka Hörnig, Clemens Hoch MdL Foto: Benjamin Kohl

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