Wohnungsbau in Andernach fördern
SPD und FWG fordern Haushaltsmittel für Wohnungsbau in Andernach 2027
aus Andernach
Andernach. Die SPD-Fraktion und die FWG-Fraktion im Andernacher Stadtrat haben einen gemeinsamen Antrag gestellt, mit dem die Verwaltung aufgefordert wird, im Haushalt 2027 die notwendigen Mittel für Planung und Bau eines Wohngebäudekomplexes in der Von-Bodelschwingh-Straße einzustellen. Der Stadtrat hatte die Realisierung des Wohnungsbauvorhabens mit bis zu 30 Wohneinheiten hinter dem bestehenden Wohnblock <b>Von-Bodelschwingh-Straße 2 bereits beschlossen. Über den Antrag soll in der ganztägigen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 2. November 2026 im Rahmen der Haushaltsberatungen beraten werden.
Geplant sind überwiegend 1- bis 2-Zimmer-Wohnungen sowie einige 3-Zimmer-Wohnungen. Der bisherige Spielplatz auf dem Grundstück wird im Zuge der Baumaßnahme auf dem Gelände neu angelegt. Für die Finanzierung wollen die Fraktionen auf die soziale Wohnraumförderung des Landes zurückgreifen, die über die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) Darlehen und Tilgungszuschüsse bereitstellt.
„Die Wohnraumsituation in Andernach ist seit Langem angespannt. Mit diesem Vorhaben schaffen wir dringend benötigten, bezahlbaren Wohnraum an einem Standort, der durch Arbeitgeber, Kindergärten und Schulen bereits hervorragend erschlossen ist. Wichtig ist jetzt, dass der Stadtrat Wort hält und die notwendigen Mittel im Haushalt 2027 auch tatsächlich bereitstellt, damit Planung und Bau zügig beginnen können“, erklärt Dr. Jens Groh, Fraktionsvorsitzender der SPD Andernach.
Die SPD-Fraktion sieht in dem Vorhaben einen wichtigen Baustein für die Weiterentwicklung des Quartiers und wirbt gemeinsam mit der FWG-Fraktion für eine breite Unterstützung im Stadtrat.
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Die SPD-Fraktion im Andernacher Stadtrat setzt sich für die Bereitstellung der Haushaltsmittel für den Wohnungsbau in der Von-Bodelschwingh-Straße ein. Foto: SPD-Fraktion Andernach