Andernachs Partnerstadt Stockerau hat einen neuen Stadtrat gewählt
SPÖ muss wieder einen herben Verlust hinnehmen
Stockerau/Andernach. Kürzlich wurde in der Partnerstadt Stockerau ein neuer Stadtrat gewählt. 14.537 Bürger waren aufgerufen, an die Urne zu gehen, aber nur 8.492 (58,42 Prozent) machten davon Gebrauch.
Die beiden großen Parteien verloren (SPÖ -4,1 Prozent auf 43,09 Prozent und 17 Mandate; ÖVP -1,09 Prozent auf 30 Prozent und zwölf Mandate), die kleinen Parteien gewannen leicht hinzu: FPÖ + 1,28 Prozent auf 12,49 Prozent und vier Mandate; Grüne +0,92 Prozent auf 9,9 Prozent und drei Mandate. Die neue Partei NEOS (Neues Österreich) kam auf 4,5 Prozent und ein Mandat. Die SPÖ, seit Jahrzehnten immer stärkste Fraktion und bis 2010 immer mit einer absoluten Mehrheit im Stockerauer Stadtrat, musste nach 2010 auch diesmal wiederum einen herben Verlust wegstecken.Als stärkste Fraktion stellte sie immer den Bürgermeister, seit 2010 ist Helmut Laab, SPÖ, Bürgermeister inStockerau und muss sich nun nach fünf Jahren der Wiederwahl im Stockerauer Stadtrat stellen.
In Österreich ist die Amtszeit eines Bürgermeisters immer an die Wahlperiode des Stadt- oder Gemeinderates gekoppelt und deshalb muss sich Bürgermeister Helmut Laab in der konstituierenden Stadtratsitzung zur Wiederwahl stellen.
Die SPÖ muss sich also in den nächsten Tagen in Verhandlungen Partner im neu gewählten Stadtrat suchen, um eine Wiederwahl von Helmut Laab abzusichern. Die Bürgermeisterwahl muss im Stockerauer Stadtrat zwischen dem 10. Februar und dem 10. März erfolgen.Heinz Hörnig, Vorsitzender des Deutsch-Österreichischen Freundschaftskreises Andernach-Stockerau, hält intensive Kontakte zu seinen Freunden in Stockerau, bekommt Infos über den Stand im Stockerauer Rathaus und wird die Andernacher rechtzeitig informieren, wenn es neue Nachrichten aus Stockerau gibt.
