Spendenaktion der Jusos Mayen-Koblenz
Sachspenden für Flüchtlinge
Familie Ali aus Andernach wird sich um die Verteilung der gesammelten Spielzeuge kümmern
Mayen-Koblenz. Kleidung, die nicht mehr passt, Spielzeug, für das man inzwischen viel zu alt ist und Drogerieartikel, die man gar nicht benötigt: Wohl jeder kennt das Problem, dass Dinge zu Hause einfach im Weg rumstehen und unnötig Platz wegnehmen. Warum also nicht mal aussortieren und die ganzen Dinge an Leute geben, die es gebrauchen können, die selbst so gut, wie Nichts haben: Flüchtlingen. Das war der Gedanke hinter der Aktion, die die Jusos Mayen-Koblenz nun durchführten: Einfach mal Nützliches mit Sinnvollem und Gutem verbinden. Denn die Lage der Flüchtlinge, auch im Kreis Mayen-Koblenz ist prekär. Da sie von der zentralen Aufnahmestelle in Trier auf die Kommunen aufgeteilt werden, ohne dass die Lage vor Ort beachtet wird, fehlt es in vielen Gemeinden vor allem an Wohnraum. Im Asylbewerberheim in Andernach ist kein Platz mehr, die Stadt mietet nun Wohnungen an. Zudem können viele der Flüchtlinge kein oder nur bruchstückhaft Deutsch, Teilhabe am Gemeindeleben ist da schwierig. Vor allem aber haben viele kaum persönliche Habe. Gerade Spielzeug ist auf der Flucht nur hinderlich und wird zurückgelassen. Deshalb sollte mit der Aktion vor allem den Kindern und Jugendlichen eine Freude zum neuen Jahr gemacht werden. Eine Vielzahl von Kartons hauptsächlich mit Spielzeug kamen bei der Sammelaktion zusammen. Übergeben wurden sie an Familie Ali aus Andernach. Die ursprünglich aus Syrien stammende Familie setzt sich schon seit Langem für eine bessere Situation der Flüchtlinge ein, in dem sie als Übersetzer, bei der Wohnungssuche oder Familienzusammenführungen hilft. Nun wird sie sich auch um die Verteilung der gesammelten Spielzeuge kümmern. Die Jusos Mayen-Koblenz möchten sich hierfür ganz herzlich bedanken und der Familie ihren Respekt für die intensive und wichtige ehrenamtliche Arbeit aussprechen. Die Jungsozialistinnen und -sozialisten, auch in Zukunft auf eine gute Zusammenarbeit, um eventuell auch weitere Projekte, die sich in Planung befinden, gemeinsam durchzuführen und Solidarität mit den Menschen zu zeigen, die ihre Heimat aufgrund von Krieg, Hunger, Armut und Verfolgung verlassen mussten.
Pressemitteilung der Jusos
Mayen-Koblenz
