Allgemeine Berichte | 24.01.2015

Spannender und erkenntnisreicher Ausflug zu den Claaswerken

Schlepperfreunde sahen „Grün“

Der leistungsstärkste Mähdrescher der Welt konnte in den Claaswerken begutachtet werden. privat

Harsewinkel. 27 Schlepper und Landmaschinenfreunde aus der Pellenz, dem Maifeld, der Pfalz, der Eifel und aus Nordhorn trafen sich, um die Claaswerke in Harsewinkel zu besichtigen. Treffpunkt war auf dem alten Kirchplatz in Plaidt, wo die Fahrt mit der allseits beliebten Fleischwurst aus der ortsansässigen Metzgerei und genügend Getränken an Bord beginnen konnte.

Das Ziel, die Claaswerke in Harsewinkel, wurde gegen Mittag erreicht. Die Teilnehmer, die zum Teil historische Mähdrescher und Erntemaschinen besitzen oder mit ihnen gearbeitet hatten, waren begeistert. August Claas und Professor Vomfelde brachten 1937 den ersten einsatzfähigen Mähdrescher auf den Markt. Bis 1942 wurden 1.400 Maschinen produziert, eine davon lief sogar auf dem Pommernhof in Plaidt.

Ein ehemaliger Ingenieur, Herr Piper, schilderte die Gründung der Firma Claas und erklärte den Besuchern die Produktion, in der täglich 40 Mähdrescher gefertigt werden - 20 aus der Serie Lexion, dem leistungsstärksten Mähdrescher der Welt, der Typ 780 mit einem Schneidwerk von bis zu zwölf Metern. Um diese Leistung zu bringen, müssten 20 Claas SF aus dem Anfang der 50 Jahre eingesetzt werden. Mit einem Dankespräsent verabschiedete sich, stellvertretend für die Schlepperfreunde, Friedel Bonn bei Herrn Piper für die tolle Werksbesichtigung.

Im Anschluss wurden in der Gütersloher Brauerei bei einem gemütlichen Abendessen die neu gewonnen Erkenntnisse und vor allen Dingen die Maschinen miteinander verglichen. Die Fachgespräche wurden auch auf der Rückfahrt im Bus rege und mit viel Spaß weitergeführt. Der Ausklang der geselligen Werksbesichtigung fand in Plaidt statt, wo beschlossen wurde, eine weitere Fahrt gemeinsam zu organisieren.

Der leistungsstärkste Mähdrescher der Welt konnte in den Claaswerken begutachtet werden. Foto: privat

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