Politik | 28.02.2013

Selbstbestimmt und gut leben im Alter in Andernach

Sozialdemokraten informierten sich im Altenzentrum St. Stephan

Postitiv beeindruckt waren die Mitglieder der SPD Andernach von den Lebens- und Arbeitsverhältnissen im Altenzentrum St. Stephan. privat

Andernach. Mit ihrer monatlichen Reihe „SPD vor Ort“ waren Andernachs Sozialdemokraten zu Besuch im Altenzentrum St. Stephan. Hier trafen die Stadtratsmitglieder mit dem Vorstandsvorsitzenden der Stiftung, Pfarrer Günter Schmidt, Gertrud Hüttges, Mitglied der Heimleitung und dem Bewohnerbeiratsvorsitzenden Rainer Krämer zusammen. In der Diskussion ging es um die Frage, wie sieht gut leben im Alter in Andernach, der Region und dem Land aus? Wie stellen wir uns zu den bisherigen Angeboten neue alternative Formen vor? Im Altenzentrum St. Stephan gibt es 140 stationäre Plätze, 12 Gästeplätze in der Kurzzeitpflege, 10 Plätze für Tagespflegegäste und 65 Wohnungen im Betreuten Wohnen. „Bei unserem Rundgang durch die Einrichtung konnten wir den Eindruck gewinnen, dass das Altenzentrum St. Stephan ein sehr gutes und qualitativ hochwertiges Angebot für Seniorinnen und Senioren darstellt. Auch die sehr lange Warteliste unter anderem für die Plätze im Betreuten Wohnen spricht hier die gleiche Sprache. Aber ein solches Haus lebt besonders von den engagierten Mitarbeitern, die sich sehr um die Ihnen anvertrauten Menschen kümmern, aber auch von den ehrenamtlichen Helfern“, erklärte der Andernacher SPD-Vorsitzende und Landtagsabgeordnete Marc Ruland. „Hier werden noch engagierte ehrenamtliche Kräfte gesucht, die sich bei Interesse beim Altenzentrum St. Stephan melden können.“ Beachtlich und begrüßenswert sei es, so die Andernacher Sozialdemokraten, dass die Heimbewohner in kein starres Korsett gepresst werden. Niemand muss hier um halb acht frühstücken oder um 19 Uhr zu Bett gehen, jeder kann seinen Lebensabend in Selbstbestimmung führen. „Ein Ziel steht in St. Stephan im Fokus: Ein selbstbestimmtes Leben in Würde im Alter zu ermöglichen," finden Rudi Bannert und Roland Walther. Am Rande des Gesprächs mit Pfarrer Schmidt und Heimleiterin Frau Hüttges ging es auch um die Bezahlung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Altenzentrum. Erfreut nahmen die Sozialdemokraten zur Kenntnis, dass mindestens ein Stundenlohn von 9,25 Euro gezahlt werde. „Auch hier spiegelt sich eines des Kernanliegen von St. Stephan wieder: Auch den Mitarbeitern ein Leben in Autonomie und Selbstbestimmtheit zu ermöglich. Wir können dies nur begrüßen“, so Marc Ruland.

Pressemitteilung

SPD Andernach

Postitiv beeindruckt waren die Mitglieder der SPD Andernach von den Lebens- und Arbeitsverhältnissen im Altenzentrum St. Stephan. Foto: privat

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