Allgemeine Berichte | 05.12.2014

Jahreshauptversammlung der Städtischen Freiwilligen Feuerwehr Andernach

Selbstlose Hilfe für die Bürger in Not und Gefahr

Die Feuerwehr Andernach konnte, als erste Wehr im Landkreis, eigenständig die ersten „Feuerwehrführerscheine“ ausstellen, nachdem in eigener Regie die Ausbildung nach den gesetzlichen Vorschriften erfolgte. privat

Andernach. Bei der Jahreshauptversammlung am Freitagabend, 28. November, rückten die selbstlosen „Samariterdienste der Feuerwehr“ in den Vordergrund. Mit einem schmissigen Marsch eröffnete der Spielmannszug der Stadtsoldaten die diesjährige Versammlung, die im Lehrsaal der Feuerwehr in der Kernstadt stattfand. Wehrleiter Rainer Adams begrüßte zahlreiche Gäste aus der Politik, den Rettungsorganisationen, dem Feuerwehrwesen, der Verwaltung und der Kirche. Im Anschluss gedachte man den verstorbenen Feuerwehrkameraden des letzten Jahres mit dem Lied „vom guten Kameraden“. Präzise, exakt und gründlich, so der erste Brandschützer der Stadt, Wehrleiter Rainer Adams, in seinem Einsatz- und Geschäftsbericht für die Zeit vom 1. November 2013 bis zum 30. Oktober 2014: 335 Einsätze und Hilfeleistungen verzeichnete die Einsatzbilanz. Der umfangreiche Jahresbericht von Chronist Jan Lohrum und Pressewart Wolfgang Heinrichs war hier ein fleißiger und verlässlicher Mitautor, soll ein Begleiter durch die Monate des Jahres sein. Besondere Erwähnung fand die Tatsache, dass die Feuerwehr Andernach als erste Wehr im Landkreis eigenständig die ersten „Feuerwehrführerscheine“ ausstellen konnte, nachdem in eigener Regie die Ausbildung nach den gesetzlichen Vorschriften erfolgte. Traditionsgemäß ergriff Oberbürgermeister Achim Hütten bereits zum zwanzigsten Male das Wort als Chef der Wehr. Er übermittelte im Namen von Rat und Verwaltung Dankesworte für die geleistete Arbeit im Geschäftsjahr 2013/2014 und erläuterte die in diesem Jahr erfolgten Investitionen in Fahrzeuge und Ausrüstung, gab außerdem einen Ausblick auf die Entwicklungen der kommenden Jahre. Im Bericht der Jugendfeuerwehr wurden die Aktivitäten der Nachwuchslöscher vorgestellt. Im Vordergrund stand das 80-jährige Jubiläum der Jugendfeuerwehr im September am Jugendzentrum. Mithilfe bei Übungen als Verletztendarsteller, Wettbewerbe bei Jugendfeuerwehrveranstaltungen, Zeltlager und vieles mehr listete die Sprecherin der Kids, Sarah Koll auf. Nach den Reden wurden zunächst verschiedene Ehrungen für langjährige Tätigkeit als Aktiver bei der Feuerwehr ausgesprochen. Für 25-jährige treue Pflichterfüllung erhielt Udo Neumann vom Löschzug Miesenheim das Silberne Feuerwehrehrenzeichen.

Für 35-jährige pflichttreue Tätigkeit erhielten Thorsten Müller, Gerold Eifert, Frank Biesenbach, Axel Weber, Ingo Hoffmann und Rudolf Kirchesch das goldene Feuerwehrehrenzeichen. Drei Kameraden konnten aus den Händen von Oberbürgermeister Hütten sogar das goldene Ehrenzeichen für 45 Jahre Zugehörigkeit in Empfang nehmen. Es waren die Kameraden Wolfgang Heinrichs aus der Kernstadt sowie Winfried Günther und Günther Neumann aus Miesenheim. Verabschiedungen in die Altersabteilung und Beförderungen nahmen dann noch einen breiten Zeitraum ein. OB Achim Hütten und Bürgermeister Claus Peitz, Wehrleiter Rainer Adams und seine beiden Stellvertreter Marc Ackermann und Markus Schenkel sowie der neue Kreisfeuerwehrinspekteur Rainer Nell überreichten hier unter großem Applaus der Versammlung die Ernennungsurkunden und Rangabzeichen. Im Anschluss lobten die Gastredner die Leistungen der Feuerwehr in höchsten Tönen, ehe Wehrleiter Rainer Adams die diesjährige Jahreshauptversammlung schloss und die altbekannte „Feuerwehrwuurscht“ serviert wurde. „Gott zur Ehr dem Nächsten zur Wehr!“.

Viele Kameraden wurden für ihr langjähriges Engagement geehrt. Auf dem Bild fehlen: Wolfgang Heinrichs (45 Jahre), Gerold Eifert und Rudolf Kirchem (je 35 Jahre).

Viele Kameraden wurden für ihr langjähriges Engagement geehrt. Auf dem Bild fehlen: Wolfgang Heinrichs (45 Jahre), Gerold Eifert und Rudolf Kirchem (je 35 Jahre).

Die Feuerwehr Andernach konnte, als erste Wehr im Landkreis, eigenständig die ersten „Feuerwehrführerscheine“ ausstellen, nachdem in eigener Regie die Ausbildung nach den gesetzlichen Vorschriften erfolgte. Fotos: privat

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