Allgemeine Berichte | 14.06.2018

Projekte-Werkstatts-Gruppe aus Andernach unterstützt Landwirtschaftsprojekt im Senegal

„Senegal ruft – Wir sind dabei“

Die Gruppe aus Andernach unterstützt ein landwirtschaftliches Projekt im Senegal.privat

Andernach/Senegal. „Vor uns die Sintflut“, so heißt ein aktueller Zeitungsbericht, der insbesondere auf den steigenden Meeresspiegel in Westafrika und damit auch im Senegal aufmerksam macht.

Im Rahmen der Projekte-Werkstatt der Staatskanzlei Mainz unterstützt eine Gruppe aus Andernach die Organisation ASCEP (NGO für Ökologie und Frieden) für ein landwirtschaftliches Projekt im Senegal/Casamance. Der Bau eines Brunnens soll realisiert werden.

Das Areal hat etwa die Größe der Permakultur in Eich. Der Projektleiter, Edmond Adioye, ist so begeistert von der Eicher Permakultur, dass er unter dem Namen „Permakultur Andernach-Senegal/Casamance“ Landwirtschaft betreiben möchte.

Bei der langen Tafel im Schlossgarten berichtete Edmond Adiioye persönlich, über den Fortgang des Projekts.

Christa Hennerici, die vor Kurzem das Projekt besucht hat, beschrieb die mühselige Kultivierung des Geländes: Zunächst müssen schwere Wasserkanister mit einem Motorradtaxi zum Projekt gefahren werden.

Im Dorf Oukout wurden Macheten gesammelt und geschärft. Schüler helfen, das hohe Buschwerk von dem 16 ha großen Grundstück zu entfernen, eine schweißtreibende Arbeit. Um den Ort zu erreichen, müssen sie 10 km zu Fuß gehen.

Etwa 40 Personen werden mit Reis, Fisch und Gemüse verköstigt. Gegessen wir aus großen Alu-Schüsseln, die aus Konservendosen hergestellt sind, eine nachhaltige Verwendung also.

Die Nobelpreisträgerin Elinor Ostrom sagt in ihrem Buch „Was mehr wird, wenn wir teilen“, dass es darum geht, mit den Ressourcen so umzugehen, dass alle Menschen ihre Bedürfnisse langfristig befriedigen können.

Unser Projekt erfüllt diese überlebenswichtige Vision und ist ein Mosaikstein im Kampf um eine gerechte Welt. Kontaktadresse: Eva Ebener, Tel. (0 26 32) 49 31 08.

Die Gruppe aus Andernach unterstützt ein landwirtschaftliches Projekt im Senegal.Foto: privat

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