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BDKJ Trier ruft zur Benefizaktion auf

„Solidarität bewegt“

Die bistumsweite Jugendaktion in den Sommerferien - Radfahren, laufen und Inlinern für Kinder und Jugendliche in Bolivien

13.07.2020 - 10:30

Trier. Aufgrund der abgesagten Boliviensammlungen während der Corona-Krise ruft die Bolivienpartnerschaft zur Unterstützung der Benefiz-Aktion „Solidarität bewegt“ auf. Dabei geht es darum, sportlich aktiv zu werden und Spenden für 2.000 Kinder und Jugendliche in Bolivien zu sammeln.

Ein breites Bündnis von Initiatoren der Jugendpastoral unter der Federführung des BDKJ-Bolivienreferats laden zu dieser Benefizaktion ein, die schwerpunktmäßig in den Sommerferien stattfindet. Sportlich und aktiv können sich Kinder, Jugendliche und Familien für 2.000 junge Menschen in Bolivien einsetzen. Denn diese sind von der Corona-Krise doppelt betroffen: Zum einen durch die schlechten medizinischen Bedingungen im Land und zum anderen, weil durch die Absage der Boliviensammlungen die Erlöse zur Unterstützung weggebrochen sind. Durch das Ausbleiben dieser Gelder aus Trier können viele Projekte der bolivianischen Partnerorganisationen nicht finanziert werden.

Der im April gestartete Spendenaufruf ‚SOS Bolivien – 2.000 Kinder und Jugendliche hoffen auf ihre Hilfe‘ ist auf großen Zuspruch und Solidarität gestoßen. „Dabei ist bisher die stolze Summe von 25.000 Euro zusammengekommen. Sie zeigt, dass der solidarische Gedanke, mit den benachteiligten Menschen in Bolivien im Bistum Trier nach wie vor präsent ist“, so Matthias Pohlmann vom BDKJ Bolivienreferat. Das hat die Initiatoren dazu motiviert, die Aktion auszuweiten und durch eine sportliche Variante für junge Menschen zu ergänzen. Unter dem Motto „Solidarität bewegt“ können Gruppen und auch Einzelpersonen mitmachen, indem sie eine selbst gewählte Strecke z.B. durch Radfahren, Laufen oder Inlinern zurücklegen. Aber auch Kanufahren oder andere Arten von sportlicher Fortbewegung sind denkbar. Die so gesammelten Kilometer sollen durch Sponsor*innen finanziert werden. „Vielleicht werden wir mit allen gesammelten Kilometern gemeinsam eine Strecke bis nach Bolivien zurücklegen, das sind 10.300 km“, so Matthias Pohlmann: „Egal, ob wir das komplett erreichen oder nicht, die Spenden werden in jedem Fall helfen, die Lebensbedingungen von Kindern und Jugendlichen in Bolivien zu verbessern.“

Die Corona-Krise ist nicht nur Auslöser dieser ungewöhnlichen Aktion, sie bestimmt auch die Vorgaben und schränkt Begegnungen ein. Virtuelle Angebote können diese zwar nicht vollständig ersetzen, aber sie lassen die jungen Sportler*innen spüren, dass sie Teil einer großen Aktion sind. Medial unterstützt wird diese Aktion durch die Homepage. Dort können sich die Teilnehmenden informieren und anmelden; dort werden die Startpunkte der Teilnehmenden und Zwischenergebnisse markiert. Zu finden sind außerdem Informationen zur Bolivienpartnerschaft sowie Anregungen zur digitalen und analogen Auseinandersetzung. Die Teilnehmenden sind zudem eingeladen, ihre Erfolgsmeldungen mit Bild oder Video unter dem #solidaritätbewegt in den sozialen Medien („Boliviensammlung“) zu veröffentlichen.

Weitere Informationen gibt es unter www.boliviensammlung.de oder: https://bdkj-trier.de/bolivienpartnerschaft/solidaritaet-bewegt/ und beim BDKJ in 54290 Trier, Weberbach 70, Tel. (06 51) 9771-100.

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Kommentare
Jürgen Müller:
Der Bitte/Forderung von Anwohnern/Herrn Altmaier ist seitens der STADT zu folgen, die bisher KEINE Weitsicht und Kompetenz gezeigt hat - im Gegenteil.Die Reaktion von Herrn Langner ist mehr als bedenklich und kindergartenmässig.Die Auswüchse von alkohol- und feierwütigen Unbelehrbaren in Coronazeiten hat er NICHT im Griff - auch NICHT seine offensichtliche Eitelkeit und Reaktion auf berechtigte Kritik.
Gabriele Friedrich:
Alkoholverbot in der Öffentlichkeit, ob mit oder ohne Corona. Was in anderen Ländern hervorragend funktioniert, scheint in Deutschland unmöglich. Auch die Pizza-Esserei auf der Straße, da braucht man sich nur einmal die städtischen Müllkörbe anzusehen. Wann raffen die Politiker endlich mal, das sie sich auch unbeliebt machen dürfen, wenn es Sinn macht. Keine Chance den Alkoholikern und so schützt man auch Jugendliche, die ohnehin schon zu viel "saufen" Wenn der OB sich beschwert, soll er halt seine Arbeit machen und zwar so, wie die Wähler das wollen.
Jean Seligmann:
Verbote, Verbote und nochmals Verbote, könnt ihr nichts anderes mehr? Es ist doch klar Erkennbar das die Menschen diese immer mehr unterlaufen, lt. einer Studie haben sich 2/3 der Menschen in Deutschland nicht an die Corona-Verbote gehalten! Es geht auch anders, schaut euch Schweden an, sinkende Infektionszahlen! Und das ohne Panik schüren, Verbote, Strafe, hier wurden ganz wenige Maßnahmen ergriffen, die Freiheit der Menschen wurde nicht eingeschränkt!
Gabriele Friedrich:
Bei der AfD ist es eben schwierig die Leute auszusortieren, die rechtes Gedankengut haben. Ich finde auch, das man nicht generell alles ablehnen sollte, was von dieser Partei kommt. Lieber wäre mir, es würde sie gar nicht erst geben. Zu verdanken haben wir das der versagenden Bundespolitik und auch Landespolitik. [ Zitat] Unterdrückung / Isolierung / Diffamierung / Verächtlichmachung [ Zitat Ende] "Das" können Sie auch ganz normal in Arztpraxen, Krankenkassen, öffentliche Stellen, auf der Straße und eigentlich überall erleben, wo Menschen sich begegnen. Ganz normale Deutsche diffamieren andere Deutsche, nur weil sie sich gegen etwas wehren, etwas einfordern wollen oder einfach nur freundlich behandelt werden wollen. Auch wer eine "andere" Meinung hat, wird verbal niedergetrampelt oder verächtlich gemacht. Deutschland ist nicht unbedingt mehr das Vorbild für andere. Die Menschen haben noch niemals aus der Vergangenheit gelernt, die Fehler geschehen immer in der Gegenwart!
Jean Seligmann:
"auf allen Ebenen der kommunalen politischen Arbeit Anträge der AfD abzulehnen, wurde dabei einstimmig beschlossen." So sieht das demokratische Verständnis der anderen Parteien also aus, INTOLERANT wäre noch geschmeichelt, hier werden Menschen diskriminiert ob ihrer politischen Ansicht, obwohl diese durch Artikel 3 Absatz 3 Grundgesetz im Grunde ausgeschlossen sein sollte. Aber soviel Verständnis für Andersdenkende darf von den anderen Parteien und im besonderen von GRÜNEN nicht erwartet werden! Wo die Unterdrückung / Isolierung / Diffamierung / Verächtlichmachung von anderen Menschen hinführt, dass hat uns die Geschichte hinlänglich gelehrt!
juergen mueller:
Dieser sogenannte "Handlungsbedarf" wurde über JAHRE ignoriert. Jetzt, wo die Kacke am Dampfen ist, wird man munter. Dieses plötzliche Umdenken ist das was Politik ausmacht - erst dann, wenn die Öffentlichkeit auf etwas aufmerksam macht, was über Jahre vernachlässigt wurde, (vermeintlich) aktiv werden. Man sucht sich halt zu seinem persönlichen Vorteil das aus, was eben zur eigenen Profilierung gerade passt. Widerlich und anbiedernd.
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