Allgemeine Berichte | 29.12.2016

Weihnachtsfeier der Konduktiven Therapie im St. Nikolaus-Stiftshospital

Spenden lassen Kinderaugen leuchten

„Wir werden auch im nächsten Jahr wiederkommen.“ Der Schützenbund Maria Laach spendet seit Jahren beachtliche Summen an die Konduktive Therapie.  privat

Andernach. Kinder, Eltern, Therapeuten sowie Freunde und Spender trafen sich im Dezember zur gemeinsamen Weihnachtsfeier der Konduktiven Therapie am St. Nikolaus-Stiftshospital. Sie warteten auf den Besuch des Nikolaus und ließen sich von den Kindern der Kita Maria Himmelfahrt musikalisch unterhalten. Den gemeinsamen Jahresabschluss nutze Viktor Hartfelder, Leiter der Konduktiven Therapie, auch im Namen von Geschäftsführerin Cornelia Kaltenborn, um den Spendern von Herzen zu danken: „Durch Ihre Zuwendungen ermöglichen Sie es vielen betroffenen Familien, an den Intensivtherapiemaßnahmen teilzunehmen.“ Die Maßnahmen werden von den Krankenkassen nicht unterstützt, daher sind viele Familien auf die Spenden angewiesen.

„Es gehört für mich zu Weihnachten dazu, hier zu sein“, sagte Petra Hütten. Die langjährige Schirmherrin der Konduktiven Therapie im St. Nikolaus-Stiftshospital begrüßte gemeinsam mit Viktor Hartfelder stellvertretend für zahlreiche weitere Spender den Schützenbund Maria Laach, der Jahr für Jahr mit einer Großspende zur Weihnachtsfeier kommt – in diesem Jahr 4.000 Euro. Die Schützen versprachen: „Wir werden auch im nächsten Jahr wiederkommen.“ Die Theatergruppe „Bühnenkracher Miesenheim“ unterhält ihr Publikum nicht nur glänzend, sondern sammelte auch Geld für die Kinder – ebenfalls stolze 4.000 Euro. Viele andere Spender unterstützten im Jahr 2016 die Kinder der Konduktiven Therapie und ihre Familien. „Nur so können wir die Konduktive Therapie möglich machen“, betonte Viktor Hartfelder. Petra Hütten versicherte, dass jede Spende 1:1 direkt den Empfängern zu Gute kommt. Aktuell sind 50 Kinder und Jugendliche in Behandlung.

Die Konduktive Therapie wurde vom ungarischen Neurologen Dr. Petö als Ganzheitstherapie entwickelt, um zerebral geschädigte Kinder zu fördern und zu therapieren. Oberstes Ziel dabei ist, die Kinder so weit fit zu machen, dass sie ein möglichst selbstständiges und unabhängiges Leben führen können. Unter „Unabhängigkeit“ wird die Fähigkeit verstanden, sich in der jeweils altersadäquaten Umgebung zurechtzufinden und dabei auf ein Minimum an Unterstützung angewiesen zu sein.

Pressemitteilung der

St. Nikolaus-Stiftshospital GmbH

Die Theatergruppe „Bühnenkracher Miesenheim“ spendete 4.000 Euro.

Die Theatergruppe „Bühnenkracher Miesenheim“ spendete 4.000 Euro.

„Wir werden auch im nächsten Jahr wiederkommen.“ Der Schützenbund Maria Laach spendet seit Jahren beachtliche Summen an die Konduktive Therapie. Fotos: privat

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